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Auch die deutsche Zurich wird liefern müssen

28.04.2016 – marcus_nagel_zurichKaum angetreten, hat Zurich-Konzernchef Mario Greco seinen Aktionären bereits “attraktive und nachhaltige Renditen” versprochen. Was bedeutet das für die deutsche Gruppe, die sich im radikalen Umbau befindet? Schweizerische Mutter wie auch deutsche Tochter hatten in den letzten Jahren Lücken in der Haftpflicht zu stopfen.

Marcus Nagel, der seit Anfang März als Vorstandschef der Obergesellschaft Zürich Beteiligungs-AG sowohl das deutsche Lebens- wie Nicht-Lebens-Geschäft verantwortet, wird heute vor der Presse zu den Zahlen 2015 wie auch zur Umstrukturierung Auskunft geben (müssen). Gelten die vor allem von Ex-Chef Ralph Brand vorgetragenen Umbaupläne noch oder gibt es eine neue Marschroute? Zumindest bei der Zusammenlegung der Standorte Bonn und Köln scheint mit dem Fassadenwettbewerb der Neubau mit rund 3.000 Arbeitsplätzen an der Kölner Messe zu stehen.

Die Zahlen für 2015 sollten nicht überraschen: Beim Pressegespräch im Dezember hatte sich für die ersten drei Quartale bereits gezeigt, dass Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG vergleichsweise besser vorankommt als das Komposit-Geschäft, das wohl leicht defizitär war. Einen tiefen Einblick in das deutsche Kompositgeschäft wird aber auch Nagel nicht liefern.
Schließlich wird der größere Teil des Geschäfts von einer irischen Tochtergesellschaft des Konzerns verantwortet und ist damit kaum aufschlüsselbar. Dazu beliebt der Konzern weltweit, mit der Kenngröße BOP (business operating profit) zu rechnen – und sich damit auch Vergleichen zu Wettbewerbern zu entziehen. (lie)

Bild: Marcus Nagel, Deutschlandchef der Zurich (Quelle: Zurich)

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