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Atradius: Zahl der Firmenpleiten nimmt nicht ab

02.12.2014 – Eco_Outlook_AtradiusKreditversicherer Atradius geht in seiner Prognose für 2015 davon aus, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in vielen Ländern auch 2015 weit über dem Niveau von 2007 – vor der Kreditkrise – liegen wird. Die Insolvenzquote im Euroraum liegt weiterhin doppelt so hoch wie vor sieben Jahren.

John Lorié, Chefökonom von Atradius, erklärt: „Die Weltwirtschaft hat dieses Jahr mit einem unerwartet niedrigen Wachstum enttäuscht. Obwohl die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in den meisten Ländern leicht zurückgegangen ist, bleibt die Quote hoch. Der weltweite Wachstumsrückgang sorgt generell für schwierigere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und treibt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in die Höhe. Daher rechnen wir für 2015 mit einem gleichbleibend hohen Insolvenzniveau in den meisten Ländern.“

Anhaltende strukturelle Ungleichgewichte und die niedrige Inflation dämpften das Wachstum und unterstreichen die Fragilität der Konjunkturerholung im Euroraum. Kapitalabflüsse, niedrigere Rohstoffpreise und das verlangsamte Wachstum in den Industrieländern bremsen in den Schwellenländern das Wirtschaftswachstum und treiben die Insolvenzquote folglich in die Höhe. Auch die chinesische Konjunktur habe sich abgekühlt.

Dagegen stütze die Konjunkturentwicklung in den USA, in Großbritannien und in Asien zurzeit die globale Wirtschaft. Euler Hermes rechnet dagegen mit einer Zunahme der Insolvenzen. (vwh/ku)

Bildquelle: Atradius

Link: Atradius Economic Outlook December 2014 (PDF)

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