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ARD-Doku: Allianz weist Vorwürfe zurück

19.08.2015 – Flaggen-AllianzDie Allianz hat die in der ARD-Story “Versichert und verraten” am Montagabend zurückgewiesen. In einer Stellungnahme weist der Versicherer den Vorwurf zurück, dass man “systematisch mit Richtern, Gutachtern und Politik zusammenarbeiten, um berechtigte Forderungen von Geschädigten abzuwehren”. Die Allianz kritisiert zudem, dass ihr keine Gelegenheit gegeben worden sei, “zu diesem Vorwurf Stellung zu nehmen”.

Zudem wirft die Allianz der ARD vor, dass “die angeblichen Belege, die der Film anführt, ein verzerrtes und einseitiges Bild ergeben”. Zudem behauptet der Versicherer, dass auch Falschaussagen getroffen worden seien.

Nach eigener Aussage gebe man sich zudem “selbstkritisch”. So habe der Versicherer die Chance verpasst, zu einem Vergleich mit der Familie des mittlerweile 31-jährigen Sohnes zu kommen. Zudem seien verschiedene Vergleichsangebote gemacht, zuletzt über 1,8 Mio. Euro. Diese seien aber von der Familie abgelehnt worden, so die Allianz weiter. Außerdem habe die Allianz “zu keinem Zeitpunkt manipulierte Gutachten in Auftrag gegeben oder genutzt.”

Die Allianz Deutschland teilte zudem mit, man wolle den Filmbeitrag im Detail prüfen und werde “in Kürze ausführlich Stellung beziehen”. (vwh/td)

Link: “Versichert und verloren” – die Never-Ending-Story (Tagesreport vom 18.08.2015)

Bildquelle: Allianz

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