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Arag will bis 2020 um ein Viertel wachsen

12.06.2014 – aragDer Arag-Konzern treibt seine Internationalisierung voran und will seine Beitragseinnahmen von 1,5 Mrd. Euro bis 2020 auf 2,0 Mrd. Euro steigern. Die Zukunft entscheide sich in der Fähigkeit, das sehr profitable internationale Geschäft schnell und mit nachhaltigem Erfolg auszubauen, sagte Eigentümer und Vorstandschef Paul-Otto Faßbender in der Jahrespressekonferenz.

Der Auslandsanteil von aktuell 32 Prozent soll „sehr deutlich über“ 40 Prozent steigen. Im Rechtsschutz will er die Beiträge von 747 Mio. Euro auf über eine Mrd. Euro ausbauen.

Nach jahrelanger Rückgänge wächst die Arag im heimischen Rechtsschutzgeschäft zwar wieder, doch Fassbender sieht hier „kaum Raum für Wachstumsphantasie“. 2013 kletterte das gesamte Rechtsschutzsegment um 3,7 Prozent auf 746,9 Mio. Euro; davon kamen 446,3 Mio. Euro (+5,4 Prozent) aus dem Ausland.

Nachdem 2013 die restlichen Anteile an der norwegischen Help Forsiking sowie Anfang Mai 2014 einen Versicherungsbestand aus dem Portfolio der DEPSA hinzugekauft wurden, prüfe man derzeit nun Marktantritte in Dänemark und Kanada „sehr genau und sorgfältig“. In Dänemark wäre die Arag der erste Spezialversicherer. „Wir schauen uns auch andere Dinge an. Diese unterziehen wir aber einem strengen Prüfungsprozess. Wir müssen darauf achten, dass, wenn wir in einen Bestand investieren, sich das für uns rechnet. Wir haben vieles in der Vergangenheit geprüft. Auch eine vorzeitige Beendigung kann ein gut getätigtes Geschäft sein“, so Faßbender auf Journalistenfragen zu Übernahmen von deutschen Wettbewerbern.

Für 2014 rechnet er mit einem Beitragsplus von drei Prozent und weiterhin guter Ertragslage. (lie)

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