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Analysten bewerten Hannover Rück positiv

05.11.2013 – HannoverReIm Vorfeld des heute veröffentlichten Quartalsberichts der Hannover Rück haben zahlreiche Bankhäuser bereits ihre Stimmen abgegeben. Bei den Analysten stößt die Aktienbewertung auf der Grundlage von Ergebnissen und Ausblicken auf Interesse.

Die DZ Bank stuft den Wert mit „Kaufen” ein und sieht die Aktie bei einem Wert von 65 Euro. Die Frankfurter Börse notierte das Papier gestern mit einem Kurs von rund 59,06 Euro. Damit hat es auf der Grundlage der getroffenen Unternehmensbewertung noch Spielraum nach oben. Analyst Thorsten Wenzel erklärte in einer am vergangenen Freitag veröffentlichten Studie, dass die Hannover Rück auf dem Investorentag einen unveränderten Jahresüberschuss in Höhe von 800 Mio. Euro anpeilt. Vor dem Hintergrund der bisherigen Jahresentwicklung „und eines wahrscheinlich günstigen Schadenverlaufs wird das Ergebnis des dritten Quartals signalisieren, dass die Guideance tendenziell konservativ ist”, erklärt Wenzel. Für das dritte Quartal prognostiziert er ein operatives Ergebnis von 342 Mio. Euro und einen Überschuss von 200 Mio. Euro. In der Schadenversicherung rechnet die DZ Bank mit einer Combined Ratio von 93,5 Prozent.

Optimistisch zeigten sich auch die Experten von SRC Reseach. Sie sind der Meinung, dass der Konzern künftig von einem „soliden Zyklusmanagement und dem Wachstum in den Emerging Markets” profitieren werde. Überdies würden die versicherungstechnischen Ergebnisse noch besser ausfallen. Auch hier stufen die Analysten die Aktie mit einem „Kauf”-Votum ein. Sie sehen den Wert bei einem unveränderten Kursziel von 67 Euro.

Philipp Häßler von der Investmentbank Equinet erwartet ein solides Quartal. Sorgen einiger Investoren über sinkende Preise in der Rückversicherung von Naturkatastrophen in den USA hält er für überzogen. Auch er stuft die Aktie mit „Kaufen” ein und setzt ein Kursziel von 70 Euro.

Der Analyst Tom Carstairs von der Berenberg Bank stuft die Aktie ebenso mit „Kaufen” ein. Bedenken einiger Experten über die Auswirkungen von branchenfremden Kapital seien ungerechtfertigt. (ki)

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