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Allianz zahlt Millionensumme an IKB-Bank

22.07.2015 – Flaggen-AllianzWegen Fehlleistungen von Managern muss die Allianz 1,85 Mio. Euro an die kriselnde IKB-Bank zahlen. Darauf einigten sich die Mittelstandsbank und der Versicherer in einem Vergleich. So hat ein Sonderprüfer dem damaligen Vorstandschef Stefan Ortseifen und zwei weiteren Vorstandskollegen eine irreführende Pflichtmitteilung zur Last gelegt, berichtet das Handelsblatt.

Mit Verweis auf diese Pflichtmitteilung hatten Anleger die Bank verklagt. Zwischenzeitlich sollen der IKB nach eigenen Angaben Schadensersatzforderungen von 14,6 Mio. Euro gedroht haben. Die Düsseldorfer Bank hatte bei der Allianz eine Haftpflichtversicherung für ihre Manager abgeschlossen. Zwei Manager hatten wegen Urlaubs allerdings Glück und wurden nicht belangt. “Vereinzelte Pflichtverletzungen” seien allerdings nicht ursächlich für die existenzbedrohende Krise des Instituts gewesen, so das Blatt unter Berufung auf den Sonderprüfer.

Ortseifen wurde 2010 wegen Markmanipulationen zu einer Geld- und Bewährungsstrafe verurteilt. Seine Altersbezüge wurden drastisch von 33.000 auf 7.700 Euro monatlich gekürzt. In einem weiteren Vergleich wurde Ortseifen zudem zu einer Zahlung von 425.000 Euro an die IKB verpflichtet. (vwh/td)

Bildquelle: Allianz

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