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Allianz stark, Erwartungen noch stärker

11.11.2013 – Allianz-logoDie Allianz befördert nach den ersten neun Monaten die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013 nach oben. Vorstandschef Michael Diekmann prognostiziert ein operatives Ergebnis „von leicht über 9,7 Mrd. Euro”. Im dritten Quartal blieb der Umsatz trotz negativer Wechselkurseffekte mit 25,1 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeittraum (25,1 Mrd. Euro) nahezu konstant.  

Die Schaden- und Unfallversicherung steigerte das operative Ergebnis im vergangenen Quartal ungeachtet der Unwetter in Europa im Juli und August um 6,4 Prozent auf mehr als 1,2 Mrd. Euro. Das lag vor allem an der guten Entwicklung in Italien, den USA und beim Industrieversicherer AGCS. Die Bruttobeiträge sanken in dieser Sparte um 6,5 Prozent auf 10,7 Mrd. Euro. Grund war besonders der Abbau des Geschäfts mit Ernteausfallversicherungen in den USA. Die Schaden-Kosten-Quote hingegen verbesserte sich im Berichtszeitraum von 96,2 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nun 94,8 Prozent. Die Naturkatastrophen, vor allem Unwetter in Deutschland und Irland trugen zur Schaden-Kosten-Quote 4,3 Prozentpunkte bei.

In der Lebens- und Krankenversicherung legten die Beitragseinnahmen von 11,9 Mrd. Euro des Vorjahreszeitraums auf nun 12,7 Mrd. Euro im dritten Quartal zu. Das entspricht einem Anstieg von 6,6 Prozent. Vor allem in Deutschland und Italien war die Nachfrage hoch. Hingegen litt das operative Ergebnis in diesen Sparten mit einem Rückgang von 5,6 Prozent unter den schwachen Anlageergebnissen. Es betrug 769 Mio. Euro. Der Neugeschäftswert erhöhte sich in diesen Segmenten um 44,3 Prozent auf 215 Mio. Euro. Die Neugeschäftsmarge stieg um 2,3 Prozent.

Das vom Erfolg verwöhnte Asset Management konnte im dritten Quartal nicht brillieren. Das operative Ergebnis sank um 11,1 Prozent. Laut Unternehmensangaben war diese Entwicklung von der Volatilität an den Kapitalmärkten und negativen Wechselkurseffekten geprägt. Das gesamte verwaltete Vermögen reduzierte sich zum 30. September 2013 um 2,2 Prozent auf 1.811 Mrd. Euro. Netto zogen Kunden Mittel in Höhe von 26,7 Mrd. Euro ab. In der Vorjahresperiode flossen dem Konzern noch 31,5 Mrd. Euro. zu. Die Kunden verabschiedeten sich besonders von festverzinslichen Anlagen. (vwh)

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