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Allianz setzt in Anlagestrategie mehr auf illiquide Anlagen

02.12.2013 – Allianz-logoDer Allianz-Konzern will im laufenden Jahr ein Investitionsvolumen in Immobilien zwischen 1,5 und zwei Mrd. Euro erreicht haben. Im Fokus stehen dabei Bürogebäude sowie Einzelhandels- und Logistikimmobilien. In den nächsten Jahren möchte Europas größter Versicherer zudem mehrere Milliarden in erneuerbaren Energien anlegen, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Welche Strategien der Konzerns einsetzt, um trotz des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus, attraktive Renditen einzufahren, erläuterte Günther Thallinger von Allianz Investment Management (AIM) zusammen Allianz-Vorstand Maximilian Zimmerer auf dem jährlich stattfindenden Capital Markets Roundtable am Finanzplatz Frankfurt. In den ersten neun Monaten habe die Allianz zwei Mrd. Euro in Aktien investiert, so Thallinger. Die Aktienmärkte seien weiterhin „fundamental attraktiv”. Von der 20-prozentigen Aktienkurssteigerung des laufenden Jahres sei er nicht überrascht worden.

Staatsanleihen sind seiner Meinung nach überteuert, Pfandbriefe vergleichsweise in Ordnung. Unternehmensanleihen sollten nicht aufgestockt werden, das hier eine Rückschlagsgefahr bestehe. Da Liquidität und Volatilität für langfristig denkende Versicherungsunternehmen eine geringe Rolle spielen, seien langfristige Investitionen in nicht börsennotierte Anlageklassen interessant. Infrastrukturdarlehen zum Beispiel sind seiner Meinung zunehmend wichtig – auch weil Banken Probleme hätten, solche Vorhaben langfristig zu finanzieren. Als Beispiel nannte Zimmerer den Straßenbau oder die alternative Energiegewinnung. „Hier gibt es interessante Projekte, allerdings alle im Ausland”. Bei Windparks sei man stärker in Europa unterwegs, da in Deutschland die günstigsten Plätze schon bekannt seien. (vwh)

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