Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Allianz-Mitarbeiter überstehen die Naturkatastrophen 2013 besser als die Allianz-Bilanz

12.03.2014 – markus-riess-150Gesamtnote: 1,9. Diese Beurteilung durch ihre rund 20 Millionen Kunden hinsichtlich Produkten, Beratung, Service, Schaden, Leistung, Kommunikation, Schnelligkeit, Kompetenz, Engagement, Fairness und Transparenz  vermeldet  die  Allianz Deutschland AG in ihrem nun zum dritten Mal vorgelegten Jahresbericht „Ergebnis für den Kunden“ für das vergangene Jahr.

2012 hatte die Note allerdings noch bei 1,8 gelegen. Allianz Deutschland-Chef Markus Rieß führte die leichte Verschlechterung bei der Vorstellung der Ergebnisse im Geschäftsjahr 2013 vor allem auf die „großen Sonderbelastungen durch Naturkatastrophen zurück, die uns im Innen- und Außendienst mehrere Monate lang in Atem gehalten haben“. Trotz des Einsatzes von 360 Sachverständigen und Schadenregulierern sowie der schnell erteilten Reparaturaufträge für die Instandsetzung von 2.800 Häusern über den Allianz-Handwerker-Service hätten die im Berichtsjahr rund 400.000 gemeldeten Überschwemmungs-, Hagel- und Sturmschäden – und damit über 100.000 mehr Elementarschäden als in einem normal verlaufenden Schadenjahr – in Einzelfällen zu zeitlichen Verzögerungen geführt. Rieß interpretiert die nur geringfügig verschlechterte Benotung daher einerseits  als Hinweis, „dass die Ausrichtung auf den Kunden eine andauernde, alle Unternehmensbestandteile betreffende Aufgabe bleibt“, aber zugleich auch durchaus als „eine Anerkennung für den hervorragenden Einsatz unserer Mitarbeiter und Vertreter“.

Im operativen Ergebnis hinterließen die Naturkatastrophen mit Schadenmeldungen in Höhe von brutto 1,2 Mrd. Euro dagegen weitaus deutlichere Spuren. Das ging bei der Allianz Deutschland insgesamt um 21,1 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro zurück. Das Jahresergebnis sank von 1,7 Mrd. auf 1,1 Mrd. Euro. Trotzdem sieht Rieß in den Geschäftsergebnissen 2013 eine erneute Bestätigung der „vor zwei Jahren eingeleiteten Trendwende zu mehr Wachstum und Ertragskraft“, nachdem die Beitragseinnahmen im Schaden-/Unfall-Geschäft um 1,1 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro zugelegt haben, im Lebensversicherungsgeschäft dank  hoher Einmalbeiträge um zwölf Prozent auf 17 Mrd. Euro und in der Krankenversicherung mit 3,3 Mrd. Euro immerhin in etwa stabil blieben.

Nicht zuletzt weitere kräftige Investitionen in die Digitalisierung sollen dafür sorgen, dass diese Entwicklung weiterhin anhält. Dafür werde die Allianz Deutschland in den nächsten drei Jahren über 100 Mio. Euro in die Hand nehmen, kündigte Rieß an. (rem)

Bild: Allianz-Deutschland-Chef Markus Rieß bei der Vorstellung der Zahlen für 2013. (Quelle: rem)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten