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Allianz legt 2014 beim Umsatz und beim Ertrag zu

27.02.2015 – diekmann_allianz“Mit einem unerwartet niedrigen globalen Wirtschaftswachstum hat das Jahr 2014 nicht das gehalten, was es versprochen hat.” So leitete Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann seinen Bericht über die vorläufigen Ergebnisse des Konzerns im vergangenen Jahr ein und listete gleich die Gründe auf, die aus Sicht des Versicherers dafür maßgeblich verantwortlich sind.

Diese seien vor allem die geopolitischen Spannungen aufgrund des Ukraine-Konflikts, die schlechte wirtschaftliche Entwicklung beispielsweise in Brasilien – oder das eher bescheidene Wachstum in China. Ein hausgemachtes Problem, nämlich die Turbulenzen um die Asset-Management-Tochter Pimco, galt es für die Allianz allerdings auch zu bewältigen.

Ihr Umsatzwachstum und ihre Erträge erzielte die Allianz im Berichtsjahr daher vor allem in eher klassischen Märkten und Geschäftssegmenten (siehe DOSSIER). Das Umsatzplus von insgesamt 10,4 Prozent auf 122,2 Mrd. Euro, der Anstieg des operativen Ergebnisses um 3,3 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro und das Plus von 3,8 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro kann sich trotzdem durchaus sehen lassen. Dies nicht zuletzt bei den Aktionären, die sich auf eine von 5,30 auf 6,85 Euro erhöhte Dividende freuen können und damit, wie Diekmann andeutete, bei der Dividendenrendite wohl die „Spitzenverdiener“ unter den Anteilseignern der DAX-Unternehmen sein dürften.

Die alles in allem positive Entwicklung der Allianz SE wird voraussichtlich auch im laufenden Jahr anhalten, deutete Diekmann in seinem Ausblick an, denn die Allianz bleibe trotz der gedämpften Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft für 2015 optimistisch. Insgesamt werde für das laufende Geschäftsjahr daher ein operatives Ergebnis von wiederum 10,4 Mrd. erwartet, ließ er wissen. Und das mit einer Schwankungsbreite von nunmehr nur noch 400 Mio. Euro statt der bisher üblichen 500 Mio. Euro. Auch diese Einengung des Prognoserahmens will der im Mai altershalber ausscheidende Allianz-Chef als Signal verstanden wissen, dass er seinem Nachfolger ein für die Zukunft gut bestelltes Haus hinterlässt (siehe KÖPFE). (rem)

Bild: Michael Diekmann (Quelle: Allianz)

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