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Allianz erwirtschaftet über zehn Mrd. Euro

28.02.2014 – Flaggen-AllianzDer Versicherungsriese Allianz hat ein operatives Ergebnis von 10,1 Mrd. Euro im Jahr 2013 erzielt. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,8 Prozent. Soviel hat das Unternehmen seit der Finanzkrise 2007 nicht mehr verdient. 2014 rechnet Konzernchef Diekmann mit einem operativen Ergebnis von zehn Mrd. Euro plus/minus 500 Mio. Euro.

In der Schaden- und Unfallversicherung stiegt das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 14,2 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro. Insgesamt lagen die Bruttobeiträge mit 46,6 Mrd. Euro um 0,7 Prozent niedriger als 2012. Ein starkes Prämienwachstum verzeichnen die Allianz-Gesellschaften in Deutschland, Australien, Frankreich und Lateinamerika. Der Anstieg des Gewinns resultiert aus einem positiven versicherungstechnischen Ergebnis ungeachtet höherer Leistungen nach Naturkatastrophen. Die Schaden-Kosten-Quote in diesem Segment verbesserte sich um 1,9 Prozentpunkte auf 94,3 Prozent. Dazu trug ein günstiges Preis- und Schadenumfeld in Italien bei. Auch profitierte der Konzern von Fortschritten bei der Neuausrichtung des US-Geschäfts.

Das gute Ergebnis im Sachversicherungsgeschäft glich sinkende Gewinne in der Lebens- und Krankenversicherungssparte mehr als aus. Dort sank das operative Ergebnis um acht Prozent. Die Beitragseinnahmen dort stiegen 2013 allerdings um 8,5 Prozent auf 56,8 Mrd. Euro. In Italien verzeichnete die Allianz ein starkes Wachstum wegen des neuen fondsgebundenen Produktes „Progetto Reddito”. Dieses erzielte Prämieneinnahmen in Höhe von 1,3 Mrd. Euro. In Deutschland stiegen die Prämieneinnahmen vorwiegend durch Produkte mit Einmalprämie. Die Allianz hofft in diesem Jahr in der Lebens- und Krankenversicherungssparte einen Gewinn von 3,3 Mrd. Euro zu erzielen, nachdem dieser 2013 bei 2,7 Mrd. Euro lag.

Für das Asset Management scheinen die Aussichten 2014 weniger gut. Trugen der größte Anleihefonds-Manager Pimco und die deutsche Schwestergesellschaft Allianz Global Investors mit 3,2 Mrd. Euro noch fast ein Drittel zum operativen Ergebnis bei, erwartet die Allianz im schlimmsten Fall für das laufende Jahr nur noch ein Viertel. Die Sparte verzeichnetet 2013 Nettomittelabflüsse in Höhe von 12 Mrd. Euro im Vergleich zu Nettomittelzuflüssen von 113,6 Mrd. Euro im Vorjahr. Pimco verlor Mittel in Höhe von 19,6 Mrd. Euro. Allianz Global Investors verbuchte Zuflüsse von 4,6 Mrd. Euro. (ki)

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