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Allianz erhöht Aktieninvestment

15.10.2013 – wamsIm Interview mit der Welt am Sonntag hat Allianz Finanz-Chef Maximilian Zimmerer bestätigt, dass der münchner Versicherungskonzern Aktien zugekauft hat und sein Engagement in dieser Sparte sogar noch ausbauen würde, allein die Regulierungsgesetze würden dies verhindern. Alledrings:

“Im Gegensatz zu Banken finanzieren wir vor allem Immobilien, die wir auch gern besitzen würden. Die Finanzierung von Infrastrukturprojekten wie zum Beispiel Mautstraßen werden wir ebenfalls ausbauen. Da haben wir gerade bei Allianz Global Investors ein neues Team aufgebaut. Bei solchen langfristigen Finanzierungen ziehen sich die Banken zurück, weil sich das Geschäft für sie kaum noch lohnt. Kredite an Einzelpersonen können wir aber nicht vergeben – weil es für uns zu riskant ist. Das wird immer Bankgeschäft bleiben.” Auf die Frage, wie attraktiv das Produkt Lebensversicherung in diesen volatilen Zeiten überhaupt noch ist antwortet Zimmerer: “Das Geniale an der Lebensversicherung ist doch der Ausgleich über die Versichertengenerationen. Als wir noch Garantien von vier Prozent vergaben, waren die Zinsen noch bei sieben Prozent. Deshalb hat es auch eine gewisse Logik, dass diese Kunden stärker profitieren. Gleichzeitig kriegt der Neukunde durch die Bestände an alten, hoch verzinsten Anleihen in unseren Büchern eine höhere Verzinsung. Da müsste sich eher der Altkunde beschweren, dass es noch Neukunden gibt, deren Anlagen im Niedrigzinsniveau die Renditen drücken. Das ist gleichzeitig der große Vorzug der Lebensversicherung: Sie ist eine automatische Glättung über die Zyklen.”

Link: WamS Interview mit Maximilian Zimmerer

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