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Allianz berechnet Großschaden in Mittelerde

03.04.2014 – herrderringe_allianz_schadenrechnung_2014_klein12.142.554 Euro beträgt der versicherte Schaden den Orks, Warks, Zwerge und Zauberer im zweiten Teil der Hobbit Trilogie “„Der Hobbit – Smaugs Einöde“ erleiden. Das haben Nils Möckelmann, Experte für Haftpflicht-Personenschäden und Andreas Hufgard, Großschadenregulierer beim Allianz Konzern auf Heller und Pfennig errechnet. Pro verstorbenem Ork kalkulieren Möckelmann und Hufgard eine Pauschale von 100 Euro ein, weil teure Bestattungsriten bei Fantasiemonstern unbekannt sind – ebenso wie Unterhaltsansprüche von Witwen oder Waisen.

Eigentlich sind Hobbits gemütliche und friedfertige Wesen. Es grenzt also an böswillige Ruhestörung, dass Starregisseur Peter Jackson den wenig reisefreudigen Bilbo Beutlin in ein neues Abenteuer schickt. Im aktuellen zweiten Teil der „Hobbit“-Filmtrilogie muss er gegen den bösen Drachen Smaug kämpfen. Fans der Fantasy-Legende J.R.R. Tolkien, der 1937 die Buchvorlage verfasste, wissen: Bei der Expedition unter Leitung des Zwergen Thorin Eichenschild kommt es zu mancher Auseinandersetzung. Es geht einiges zu Bruch.

Zum Beispiel kommt die Haftpflichtversicherung von Thorin Eichenschild für einen Flaschenzug (6,5 Mio. Euro) und zwei Förderbänder (2,5 Mio. Euro) im Bergwerk Erebor auf. Deren Zerstörung kann als Brandschaden in Folge der versuchten Drachentötung verbucht werden. Theoretisch ließe sich das Unglück auch als Kriegsschaden werten, der nicht versichert wäre. Doch Möckelmann und Hufgard kommen dem fantastischen Kunden in diesem Punkt entgegen.

Eindeutig nicht von der Haftpflichtversicherung abgedeckt sind dagegen die 20 Kilogramm Fisch (340 Euro), die bei der Reise über Bord gehen – selbst eine Transportversicherung würde nicht zahlen, da es sich um Hehlerware handelt. Anders sieht es bei Personenschäden aus: Insgesamt werden 70 Orks in Notwehr getötet. Pro Ork kalkulieren Möckelmann und Hufgard eine Pauschale von 100 Euro ein, da teure Bestattungsriten bei Monstern unbekannt sind – ebenso wie Unterhaltsansprüche von Witwen oder Waisen. Insgesamt verursacht die Gruppe um Thorin ersatzpflichtige Haftpflichtschäden in Höhe von 12.142.554 Euro. (vwh)

Bild: Screenshot Allianz 1890

Link: Zwerge sorgen für Riesenchaos

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