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AIG: Vorzeichen von Split nach Quartalsverlust

15.02.2016 – AIG_AIGAIG, einst der weltgrößter Versicherer, unterzieht sich einer Radikalkur. Unter dem Druck der Hedgefondsmanager Carl Icahn und John Paulson hatte der Konzern jüngst angekündigt, Teile des Geschäfts zu veräußern. Jetzt schreibt das Unternehmen für das vierte Quartal einen Verlust von rund 1,8 Mrd. Dollar ab.

Unter dem Strich bleibt zwar ein Jahresgewinn von 2,19 Mrd. Dollar (4,58 Mrd.). Dennoch konzentriert sich die Berichterstattung um die jüngsten Querelen und das Ergebnis im vierten Quartal 2015. Die ARD sieht die American Institutional Group “Im Würgegriff der Geierfonds”. Die Wirtschaftswoche titelt: “Versicherer macht Milliardenverlust – Carl Icahn erhöht Druck.”

Dieser hatte unlängst keinen Hehl daraus gemacht, mit der bisherigen Strategie von CEO Peter Hancock nicht einverstanden zu sein und ihm einen Split des Unternehmens vergleichbar mit Metlife angetragen.

Das hatte Hancock zuletzt zurückgewiesen. Allerdings musste er dem Druck der Aktionäre nachgeben: für die kommenden zwei Jahre will er diesen 25 Mrd. Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe zurückgeben. Dazu veräußert AIG sein Makler- und Händlernetzwerk, bringt Teile seines Hypothekenversicherungsgeschäfts an die Börse und will weiter sparen.

Indes: Icahn und Paulson sollen jetzt in den Aufsichtsrat der AIG, was schon als entscheidender Schritt zur Zerschlagung gesehen wird. (vwh/ku)

Bildquelle: AIG

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