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AGCS: Groß unter den Großen

22.06.2015 – AGCSDie AGCS profitiert von dem Compliance-Trend im Industriegeschäft. Die kleineren Player tun sich schwer mitzuhalten. AGCS bedient sich bei Projekten am Rande der Versicherbarkeit auch der internen Dienstleistungen von Allianz Risk Transfer, einer aus Zürich gesteuerten Gruppe, die auf Finite bzw. Multiline- und Multiyear-Deckungen spezialisiert ist und deren Produkte insbesondere auch die Risikoausschläge in Captives abfedern können.

Industrieversicherung bedeutet für die AGCS nicht nur reiner Risikotransfer, sondern es geht stets auch um die Hilfe beim Risk Management, also insbesondere Exposure- und Schadenanalysen, Fronting für industrieeigene Captives und Retrozessionsschutz für die Eigenversicherer der Industrieunternehmen.

CEO der Spezialeinheit ist seit diesem Jahr Chris Fischer Hirs. Der Schweizer begann seine Karriere als Banker bei UBS und war später Chief Risk Officer bei der AGCS-Einheit Allianz Risk Transfer in Zürich. Dass die AGCS nach dem Aufrücken von Axel Theis in die Allianz-Holding von einem gelernten Banker und ART-Spezialisten geführt wird, wird sich auf die Philosophie der Risikofinanzierung der AGCS auswirken.

Während in früheren Jahren Industrieversicherer von einem Jahr zum anderen gewechselt werden konnten, ist die Verwaltung internationaler Programme mittlerweile so komplex und compliancelastig geworden, dass ein Industriekunde so schnell keinen Wechsel wegen einer eher unbedeutenden Prämieneinsparung erwägen wird, wenn eine Geschäftsbeziehung reibungslos läuft.

Dies bedeutet erhebliche Marktzutrittsbarrieren für neue Konkurrenten und möglicherweise eine Oligopolrente für die bereits präsenten Anbieter. (cpt/ba/vwh)

Bildquelle: AGCS

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