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AGCS fordert bessere Regulierung beim Drohneneinsatz

14.09.2016 – Drohne_Fotolia_94028970Der Industrieversicherer AGCS sieht derzeit einen Betrieb von Drohnen durch eine fehlende Regulierung erschwert. “In vielen Ländern gibt es wenige bis gar keine Standards für die Pilotenausbildung oder die Wartung”, erklärt James Van Meter, Aviation Practice Leader bei der AGCS. Vielmehr sei eine fundierte Ausbildung der Piloten ein wesentlicher Faktor für die Reduzierung des Unfallrisikos.

Viele Schadenfälle seien darauf zurückzuführen, dass Anfänger die Kontrolle über die Drohne verloren hätten. Die Ausbildung sollte Themen wie Meteorologie, Notfallanweisungen, Luftfahrtvorschriften, Systemwartung, Flugzeitberechnung sowie die Verwendung der integrierten Kamera abdecken, konstatiert der Industrieversicherer. Zudem gebe es in vielen Ländern keine Registrierungspflicht für diese Geräte.

Damit bleibt der Drohnenpilot im Schadenfall anonym, heißt es bei AGCS. “In Zukunft wird eine Identifikation der Drohne und ihres Bedieners nötig sein, um eine allgemeine Haftpflicht zu gewährleisten”, sagt Thomas Kriesmann, Senior Underwriter General Aviation bei AGCS in Deutschland. “Eine offizielle Registrierung wie bei anderen Fahrzeugen in der Luft oder am Boden wird über lang oder kurz kommen, prognostiziert der Experte.

Immerhin verspricht sich der Industrieversicherer von einer Drohnenversicherung ein deutliches Wachstumspotenzial. Überträgt man die Wachstumserwartungen für gewerblich eingesetzte Drohnen auf den Versicherungsmarkt, könnte das Volumen des Drohnenversicherungsmarkts in den USA bis Ende 2020 potenziell auf über 500 Mio. US-Dollar steigen. lautet die AGCS-. Weltweit wäre ein Marktvolumen von rund einer Mrd. US-Dollar denkbar. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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