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Aegon investiert in Mikrofinanz

06.07.2016 – Der niederländische Versicherer Aegon will erstmals in Develpoment Investments investieren. Nach Unternehmensangaben kam der Risiko- und Kapitalausschuss zu dem Schluss, dass Mikrofinanzanlagen das Anlageportfolio von Aegon sehr gut ergänzen: “Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bieten Mikrofinanzanlagen eine attraktive Rendite, akzeptable Risiken und Laufzeiten sowie eine minimale Korrelation zu den anderen Anlageklassen, in die Aegon investiert.”

Demnach schließe sich Aegon der Gruppe institutioneller Investoren an, die ihr Anlagevermögen den von responsAbility verwalteten Anlagelösungen anvertrauen. Der Schweizer Asset Manager investiert die Kundengelder seit 13 Jahren im Mikrofinanzbereich und ist nach eigenen Angaben der weltgrößte private Investor in diesem Sektor. Ende 2015 waren von responsAbility verwaltete Anlagevehikel mit 1,9 Mrd. US-Dollar in 314 Finanzinstituten in 76 Entwicklungs- und Schwellenländern angelegt.

Als größte Herausforderung für den Versicherer bezeichnet Marcel van Zuilen, Portfoliomanager bei Aegon Asset Management, die Reporting-Anforderungen: “Das Solvency II Regelwerk beinhaltet strenge und weitreichende Reporting-Vorgaben zur Zielfonds-Durchschau. Mikrofinanzfonds müssen sehr detailliert über ihre Investments Auskunft geben, damit der Investor seine Regelkonformität gegenüber der Aufsichtsbehörde belegen kann. Dass das keine einfache Aufgabe ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass diese Daten von Mikrofinanzinstituten in rund 100 Ländern wie Kambodscha und Nigeria bereitgestellt werden müssen.” (vwh/td)

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