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ADAC-Pannenstatistik: Batterien als Hauptursache

04.02.2015 – Panne_Karl-Heinz Laube_pixelioÜber vier Millionen Mal hat der ADAC im Jahr 2013 liegengebliebenen Autos Pannenhilfe geleistet. Mit Abstand werden Batterieprobleme als die häufigste Pannenursache gemeldet. Prämien für verkaufte Batterien indes sollen den gelben Engeln künftig gestrichen werden. Dem Vorwurf, dass Kunden mit Assistance-Verträgen bevorzugt behandelt würden, widersprach der zuständige Geschäftsführer Mahbod Asgari.

Bei der Pressekonferenz ging es gestern erneut auch um den Vorwurf, dass Kunden mit Assistance-Verträgen bevorzugt werden. Der ADAC habe diese Einsätze genauso behandelt wie diejenigen für eigene Mitglieder. Alle Betroffenen hätten im Durchschnitt 45 Minuten auf einen Helfer warten müssen, berichtete laut Münchner Abendzeitung der zuständige Geschäftsführer Mahbod Asgari.

Der ADAC als Subunternehmer für eine lange Reihe von Herstellern Assistance-Leistungen. Von knapp vier Millionen Pannenhilfe-Einsätzen im Jahr 2014 seien 170.000 im Rahmen von Assistance-Verträgen erbracht worden.

Im abgelaufenen Jahr 2014 verzeichne man – verantwortlich sei der warme Winter – einen leichten Rückgang bei der Pannenhilfe. Der Winter im Januar und Februar 2014 sei quasi ausgefallen. “Und das sind zwei Monate, in denen die Pannenhilfe normalerweise nicht zum Atmen kommt”, wir Asgari von der AZ zitiert.

Pannenstatistik 2014: Die Top-Ten der Pannen laut ADAC für das Jahr 2013

  • 33,6 Prozent: Batterie
  • 9,6 Prozent: Einspritzanlage
  • 9,2 Prozent: Zündanlage
  • 7,6 Prozent: Karosserie
  • 6,9 Prozent: Räder/ Reifen
  • 6,9 Prozent: Motor
  • 5,2 Prozent: Kraftstoffanlage
  • 4,6 Prozent: Anlasser
  • 4,1 Prozent: Generator
  • 4,0 Prozent: Heizung/ Klimaanlage/ Kühlung

(vwh/ku)

Bildquelle: Karl-Heinz Laube/ pixelio

Link: ADAC Pannenstatistik 2014

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