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Aachen Münchener wehrt sich

30.05.2016 – Die aktuelle Veröffentlichung des Map-Report beruht auf der veralteten Betrachtung nach Solvency I und bewerte daher gerade die Aachen Münchener “nicht sachgerecht”. Ein Unternehmenssprecher erklärt: “Dass wir als Wackelkandidat gesehen werden, ist natürlich falsch. Der Vergleich suggeriert, die Aachen Münchener sei in Schwierigkeiten. Doch das Gegenteil ist der Fall.”

“Die vorgeschriebenen Berechnungen nach Solvency II sind wesentlich aussagekräftiger”, schreibt die Aachen Münchener in einem Statement, das VWheute vorliegt. Im Gegensatz zu dem pauschalen Ansatz von Solvency I biete der risikobasierte Ansatz von Solvency II, der unter anderem den spezifischen Geschäftsmix von Lebensversicherern berücksichtigt, eine deutlich sachgerechtere Einschätzung der Risikotragfähigkeit eines Versicherers.

“Nach der alten Solvency I-Berechnung werden insbesondere Fondsgebundene Produkte nicht sachgerecht bewertet. Gerade bei der Aachen Münchener als Marktführer bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen schlägt diese Fehlbewertung am stärksten durch. Mit der Einführung der neuen Berechnungsmethode nach Solvency II wird dieses Missverhältnis korrigiert.”

In sämtlichen Modellrechnungen bereits vor Inkrafttreten habe man deutlich besser als der Branchenschnitt in Deutschland abgeschnitten. Die Belastbarkeit im Hinblick auf die geforderte Mindestdeckung liege 1,5 bis zwei Mal höher.

“Keiner unserer Kunden muss sich wegen der Niedrigzinsphase Sorgen um seine Lebensversicherung machen”, erklärt das Unternehmen. “Die Aachen Münchener wird den Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden also jederzeit nachkommen. Die Aachen Münchener steht auf einem stabilen wirtschaftlichen Fundament und wird unter Solvency II einen Spitzenplatz in der Branche einnehmen.”

Der Map-Report hatte die Eigenmittelausstattung nach Solvency I in den Blick genommen und aus den Ergebnissen Rückschlüsse auf die Finanzkraft der Lebensversicherer gezogen. Im vergangenen Jahr habe sich die Ausstattung um weitere zwei Prozent verringert. Die niedrigste Solvabilitätsquote weist mit 108,8 Prozent hier die Aachen Münchener auf, während die Allianz mit knapp 163,2 Prozent knapp über dem Schnitt liegt. (vwh/ku)

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