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70 Prozent der Wertschöpfung in fünf Jahren automatisiert

08.07.2015 – Computer_Rainer Sturm_pixelio.deMaschinelle Tätigkeiten ersetzen manuelle. Der Anteil automatisierter Prozesse an der Wertschöpfung von Versicherungsunternehmen wird bis zum Jahr 2020 auf rund 70 Prozent von aktuell 41 Prozent steigen, lautet der Befund der aktuellen Studie “Industrialisierung der Assekuranz in einer digitalen Welt”. Daraus ergibt sich ein Einsparungspotenzial im Schnitt von 14 Prozent der operativen Gesamtkosten, schätzen die Wissenschaftler.

“Die Automatisierung folgt der Standardisierung und bildet den größten Effizienzhebel im Rahmen der Industrialisierung. Die Akzeptanz in der Branche ist hoch, denn die Versicherer können automatisierte Prozess- und Kapazitätskosten gut miteinander vergleichen, den Erfolg also messen”, sagt Michael Süß, Geschäftsführer der Adcubum Deutschland GmbH.
Gemeinsam mit dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen befragte der Softwarehersteller Adcubum 100 Versicherungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu dem Thema “Industrialisierung der Assekuranz in einer digitalen Welt”.

Der Trend ist eindeutig: In fünf Jahren sind 70 Prozent der Wertschöpfung der Versicherer automatisiert. Das Motiv dahinter sei der Kostendruck und die damit verbundene Effizienzsteigerung. “Bei gleichbleibenden Einnahmen und einer marktdurchschnittlichen Schadenkostenquote halten wir einen operativen Gewinnzuwachs von zehn Prozent für den deutschen Markt und 14 Prozent für den Schweizer Markt für möglich”, sagt Professor Dr. Peter Maas vom Institut für Versicherungswirtschaft. (vwh/dg)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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