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Württembergische profitiert von wenig Schäden

15.11.2017 – W und W Standort StuttgartDie Württembergische hat in den ersten neun Monaten des Jahres dank der Schaden- und Unfallsparte einen deutlichen Gewinnsprung erzielt. Wie der Stuttgarter Konzern am Dienstag mitteilte, stieg der Überschuss in den ersten neun Monaten des Jahres um knapp 35 Mio. Euro beziehungsweise 19,4 Prozent auf 214,7 Mio. Euro (Vorjahr: 179,8 Mio.). Dabei profitierte der Versicherer vor allem von einer niedrigen Schadensbelastung.

So stiegen die gebuchten Bruttobeiträge in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um 4,3 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,41 Mrd. Euro). Die Schaden-Kostenquote ging leicht auf 90,7 Prozent (Vorjahr: 91,3 Prozent) zurück. Das Spartenergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein etwa ein Drittel auf 109,2 Mio. Euro (Vorjahr: 84,2 Mio.).

In der Sparte Personenversicherung gingen die gebuchten Bruttobeiträge hingegen im gleichen Zeitraum um 8,6 Prozent auf 1,55 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,70 Mrd.) zurück. Dabei verzichtete die Württembergische nach eigenen Angaben auf das Neugeschäft. Positiv verlief hingegen das Geschäft in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit einem Beitragsplus von 8,8 Prozent auf 583,9 Mio. Euro. In der Krankenversicherung legten die Bruttobeiträge um 7,3 Prozent auf 172,1 Mio. Euro (Vorjahr: 160,4 Mio.) zu.

Auch die Wüstenrot schwächelt

Unter dem Niveau des Vorjahres lag zudem die Geschäftsentwicklung der Bausparkasse Wüstenrot. So lag das Brutto-Neugeschäft mit 10,11 Mrd. Euro rund drei Prozent unter dem Vorjahreswert von 10,43 Mrd. Euro. Das Baufinanzierungsgeschäft inklusive Fremdbuch stieg hingegen um 3,1 Prozent auf 4,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,01 Mrd.).

“In dem für Finanzdienstleister seit Jahren herausfordernden Umfeld gewinnt unser Vorsorgekonzern immer mehr an Dynamik und Geschwindigkeit. Unser zentrales Ziel bleibt, im Neugeschäft nachhaltig stärker als der Markt zu wachsen. Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2017 zeigt, dass wir dazu in der Lage sind”, kommentiert W&W-Vorstandschef Jürgen A. Junker die bisherige Geschäftsentwicklung in 2017.

Klar sei “aber auch, dass der weitere Weg nicht einfacher wird. Intensiver Wettbewerb, der Aufbruch ins digitale Zeitalter und veränderte Kundenanforderungen prägen unsere Branche. In diesem Umfeld ist für die W&W-Gruppe ein Punkt zentral: den Kundennutzen als absolute Leitgröße zu realisieren. Vor diesem Hintergrund investieren wir weiter kräftig in unseren Vertrieb, in neue Produkte und in die Digitalisierung”, betont Junker. (vwh/td)

Bild: Standort der W&W in Stuttgart. (Quelle: W&W AG)

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