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VIG macht mehr Gewinn und erhöht Dividende

23.03.2018 – stadler_vigVIG-Chefin Elisabeth Stadler hat derzeit allen Grund zur Freude: Die Vienna Insurance Group hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Gewinnplus von 8,8 Prozent auf rund 443 Mio. Euro vor Steuern erzielt. Freuen können sich dabei auch die Aktionäre des österreichischen Versicherers: Deren Dividende soll um 12,5 Prozent auf 90 Cent pro Aktie angehoben werden.

Auch bei den Beitragseinnahmen weist die VIG im abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutliches Plus von 3,7 Prozent auf 9,386 Mrd. Euro (2016: 9,051 Mrd.) auf. Wachstumstreiber war dabei vor allem die Krankensparte mit einem Plus von neun Prozent auf 564 Mio. Euro (2016: 516 Mio.). Auch in der Sachsparte (ohne Kfz-Versicherung) legte die VIG mit einem Plus von sechs Prozent auf 3,973 Mrd. Euro (2016: 3,752 Mrd.). Die Schaden-Kostenquote ging 2017 leicht auf 96,7 Prozent (2016: 97,3 Prozent) zurück.

In der Kfz-Kaskoversicherung legte die VIG um zwölf Prozent auf 1,076 Mrd. Euro (2016: 959 Mrd.), in der Kfz-Haftpflichtversicherung um sechs Prozent auf 1.375 Mrd. Euro (2016: 1,300 Mrd.). In der Lebensparte legte die VIG bei den laufenden Beiträgen um zwei Prozent auf 2.549 Mrd. (2016: 2,493 Mrd.) zu. Bei den Einmalbeiträgen fiel hingegen ein deutliches Minus von zwölf Prozent auf 1,106 Mrd. Euro (2016: 1,255 Mrd.) zu Buche.

Besonders stark stiegen laut VIG auch die Beitragseinnahmen in der Slowakei (+10,6 Prozent auf 810 Mio.), in Ungarn (+10 Prozent auf 246,7 Mio.), in Bulgarien (+9,8 Prozent auf 150,1 Mio.) in Polen (+8,2 Prozent auf 888,6 Mio.) und in der Tschechischen Republik (+4,9 Prozent auf 1,603 Mrd.). In den sonstigen CEE-Ländern legten vor allem Bosnien-Herzegowina (+23,2 Prozent) und Serbien (+12,4 Prozent) bei den Beitragseinnahmen deutlich zu.

Auf Basis der Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 will der Vorstand daher nach Unternehmensangaben den Gremien eine Erhöhung der Dividende gegenüber dem Vorjahr von 80 auf 90 Cent pro Aktie vorschlagen.

Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung will die VIG demnach das Prämienvolumen bis 2020 kontinuierlich auf über zehn Mrd. Euro steigern. Der Gewinn (vor Steuern) soll im gleichen Zeitraum über 500 Mio. Euro erreichen. Für die Combined Ratio wird bis 2020 ein Ziel von rund 95 Prozent angestrebt, heißt es bei der VIG weiter. Dabei erwartet der österreichische Versicherer allein für das laufende Geschäftsjahr ein Prämienvolumen von 9,5 Mrd. Euro und einen Gewinn (vor Steuern) im Rahmen von 450 bis 470 Mio. Euro.

“Unser Erfolg im Jahr 2017 ist das erfreuliche Resultat einer konsequent verfolgten Geschäftsstrategie. Wir haben als eines der ersten österreichischen Unternehmen nach 1989 den Schritt in den Osten unternommen und das Potential in Zentral- und Osteuropa genutzt. Jetzt, wo allgemein von den großen Chancen gesprochen wird, die sich durch die gute Konjunktur der CEE-Volkswirtschaften ergeben, ernten wir bereits die Früchte unserer langfristig angelegten Strategie. Denn wir kamen in diese Länder, um dort auch zu bleiben”, kommentiert VIG-Generaldirektorin Elisabeth Stadler die Bilanz für 2017.

“Das heißt, auch unabhängig von Konjunkturverläufen entsprechend nachhaltig orientiert aufgestellt zu sein. Wir setzen ganz bewusst auf lokales Unternehmertum und die Mehrmarkenstrategie. Wir leben diese Vielfalt aus Überzeugung und nutzen sie in unseren Märkten, die immer raschere Entscheidungen verlangen. Das gilt insbesondere für Themen wie die digitale Transformation. Dazu und zu weiteren Initiativen setzen wir im Rahmen unseres strategischen Arbeitsprogramms ‘Agenda 2020′ seit dem Vorjahr wichtige Maßnahmen”, ergänzt die VIG-Chefin. (vwh/td)

Bild: Elisabeth Stadler (Quelle: VIG)

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