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VIG Group nimmt mehr Prämien ein

23.08.2017 – stadler_vigDas Konzern-Ergebnis der Vienna Insurance Group (VIG) weist zum 30. Juni 2017 mit Prämieneinnahmen von 4,97 Mrd. Euro einen Zuwachs von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Das Wachstum wird weiterhin durch den Rückgang bei den Einmalerträgen im Lebensversicherungsgeschäft (minus 24,4 Prozent) beeinflusst. Ohne Einmalerträge würde die Steigerung 5,2 Prozent betragen.

“Wir weisen in allen wesentlichen Kennziffern bessere Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Damit manifestieren wir unsere Botschaft an unsere Stakeholder, ein stabiler und verlässlicher Partner zu sein”, betont Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der VIG. Der Gewinn (vor Steuern) beträgt 220,5 Mio. Euro und liegt damit um rund zehn Prozent höher als im Halbjahr 2016 mit 201,3 Mio. Euro.

Die Combined Ratio des Konzerns nach Rückversicherung konnte mit 96,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 97,9 Prozent verbessert werden. Das Finanzergebnis liegt bei 488,4 Mio. Euro (+ 8,7%). Besonders hohe Ergebnisverbesserungen weisen Rumänien (+ 62,9%) und Polen (+ 58,4%) auf. Die Kapitalanlagen des Konzerns stiegen zum 30.6.2017 auf 36,8 Mrd. Euro, gegenüber 36,2 Mrd. Euro zum 31.12.2016. Die Solvenzquote auf Ebene der börsennotierten VIG hat sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 194,5 Prozent auf 224,5 Prozent erhöht.

Mit Ausnahme der Einmalerträge in der Lebensversicherung konnten wieder in allen Sparten Zuwächse erzielt werden. Weiterhin konstant im Prämienplus sind die Nachbarstaaten Tschechische Republik, Slowakei und Ungarn. In Polen konnte eine sehr erfreuliche Prämiensteigerung von plus 7,3 Prozent erzielt werden, die aus dem Zuwachs im KFZ-, Sach- und Krankenversicherungsgeschäft resultiert. Zweistellige Zuwachsraten konnten Georgien, Serbien und Bulgarien verbuchen. Das extrem hohe Prämienplus im Baltikum mit plus 132 Prozent ist im Wesentlichen auf die erstmalige Berücksichtigung der erworbenen BTA Baltic zurückzuführen.

Im Rahmen des Managementprogramms “Agenda 2020″ forciert die VIG auch den Bereich Assistance. Die VIG legt hier den Schwerpunkt auf die Etablierung eigener Unternehmen. “Wo es uns möglich ist, präferieren wir, den gesamten Prozess vom Versicherungsangebot bis zur Schadenabwicklung und Assistanceunterstützung aus einer Hand anzubieten. Wir können in unseren Gesellschaften die Servicequalität durch die Kontrolle des Prozesszyklus bei der Schadenabwicklung – vom ersten Kontakt bis hin zu den Entschädigungszahlungen – wesentlich beeinflussen und weiter optimieren”, erklärt Stadler. Zusätzlich würden sich durch die gezielte Zusammenarbeit mit Vertragswerkstätten und dem Entfall der Inanspruchnahme von Drittanbietern weitere Kostenvorteile ergeben. (vwh/wo)

Bild: Elisabeth Stadler (Quelle: VIG)

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