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Verfahren gegen AIG-Chef Nagler eingestellt

11.12.2017 – alexander_nagler_aigDie Staatsanwaltschaft Frankfurt hat am 15. November 2017 das Ermittlungsverfahren gegen Alexander Nagler, Hauptbevollmächtigten der AIG in Deutschland, sowie gegen ehemalige Agenten des Konzerns eingestellt. Dies teilte AIG Deutschland gegenüber VWheute mit. Damit habe sich der Tatverdacht wegen Betrug und Untreue nicht bestätigt.

Ehemalige Agenten von AIG hatten Nagler vorgeworfen, ihnen zustehende Provisionen nicht ordnungsgemäß verbucht und unterschlagen zu haben. So hatte die Süddeutsche Zeitung Anfang Oktober berichtet, dass viele Vermittler nach der Einstellung des des “Military Business” im Jahr 2015 arbeitslos wurden und die AIG sich bei den Ausgleichsansprüchen “eher stur” gezeigt haben soll.

Zudem beklagten die Vermittler laut Bericht Unregelmäßigkeiten bei den Provisionsabrechnungen. Die Ansprüche der Verkäufer sollen zudem “kleingerechnet worden” und manch sechsstelliger Betrag sollen auf eine niedrige vierstellige Zahl geschmolzen sein. Neben AIG-Deutschlandchef Nagler standen auch einen seiner Vorgänger sowie ein weiterer ehemalige Mitarbeiter der AIG im Fokus der Ermittlungen.

“Wir sind froh, dass dieses Kapitel hinter uns liegt und die haltlosen Vorwürfe endlich vom Tisch sind. Jetzt können wir uns wieder ausschließlich darauf konzentrieren, unser Geschäft in Deutschland weiter auszubauen”, kommentiert Valeska Klein, Sprecherin der AIG in Deutschland. (vwh/td)

Bild: Alexander Nagler (Quelle: AIG)

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