Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Unnötige Kfz-Policen: Wells Fargo droht Millionenstrafe

01.08.2017 – Branch_1Wells Fargo kommt nicht raus aus den Negativschlagzeilen. Medienberichten zufolge hat die US-Bank von Januar 2012 bis Juli 2016 rund 900.000 Kunden zusammen mit einem Autokredit eine entsprechende Versicherung verkauft, für welche diese gar keinen Bedarf hatten. Zudem soll es die Bank unterlassen haben, diese entsprechend zu informieren. Nun steht eine Entschädigung von 80 Mio. Euro im Raum.

Wie die Börsen-Zeitung unter Berufung auf die Wells Fargo berichtet, will das Kreditinstitut den betroffenen Kunden nun bis zu 80 Mio. US-Dollar auszahlen. Die damit verbundenen Rechtsrisiken sollen sich nach Einschätzung von Analysten jedoch auf ein Vielfaches dessen belaufen.

Zudem musste die Bank einräumen, dass ihre Mitarbeiter über die Jahre mehr als zwei Millionen Phantomkonten ohne deren Zustimmung und ohne das Wissen ihrer Kunden eingerichtet hatten, um die Vertriebsziele der Bank zu erreichen. Insgesamt musste Wells Fargo laut Bericht seit Herbst bereits mehr als 500 Mio. US-Dollar als Folge ihrer Vertriebsskandale – ganz zu schweigen vom Verlust des entsprechenden Reputationskapitals.

Das Bank selbst gab sich hingegen zermürbt: “Wir übernehmen die volle Verantwortung und bedauern den Fehler zutiefst”, wird Franklin Codel, Leiter des Verbraucherkreditgeschäfts, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zitiert. (vwh/td)

Bildquelle: Wells Fargo

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten