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Uniqa investiert in Insurtech bsurance

05.02.2018 – uniqa-towerDer österreichische Versicherer Uniqa investiert insgesamt 500.000 Euro in das Start-up bsurance. Dazu will sich der Konzern mit zwei tranchen in Form eines Pre-Seed an dem Jungunternehmen beteiligen. Seit 2016 beteiligte sich die Uniqa an nunmehr fünf Insurtechs. Gleichzeitig ist der Versicherer der Risikoträger des Insurtechs und entwickelt bsurance passende Produkte für dessen Plattform.

Das Versicherungs-Start-up hat sich dabei auf “B2B2C”-Modelle spezialisiert. Zielgruppe sind demnach vor allem Unternehmen mit einer großen Kundenbasis. Dazu zählen nach Unternehmensangaben unter anderem Handelsunternehmen, Energieversorger, Elektronikhändler, Mobilitätsanbieter oder auch Telekommunikationsunternehmen. Nach den bisherigen Planungen soll das Modell vor allem in Österreich sowie in Mittel- und Osteuropa angeboten werden.

“Uniqa hat B2B2C-Geschäftsmodelle heute schon erfolgreich in Verwendung. So haben wir etwa seit Jahren eine Brillenversicherung, die über einen großen Optiker den Kunden angeboten wird. Auch Reiseversicherungen über Kreditkarten fallen in diesen Bereich. Mit bsurance haben wir nun ein erfahrenes Team mit überzeugender Geschäftsidee und Umsetzungskompetenz gefunden, das über Know-how im B2B2C-Vertrieb sowie in der Digitalisierung von Geschäftsmodellen verfügt”, kommentiert Andreas Nemeth, Head of Uniqa Ventures.

Derzeit ist die Uniqa neben Twisto, einem tschechischen Anbieter für Online-Zahlungsmöglichkeiten auch an Finabro, einem digitalen Berater für privates Sparen und langfristige Veranlagungen, an der Nachbarschaftsplattform fragnebenan.at sowie der deutschen Finanzierungsplattform Fincompare beteiligt. Ende 2017 hatte die Uniqa zudem ihre Anteile am estnischen Insurtech Inzmo an die Helvetia verkauft. (vwh/td)

Bildquelle: Uniqa

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