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Talanx schraubt Gewinnziel nach unten

30.10.2017 – HDI_10_2012_Flaggen_0040_neuDer Talanx-Konzern muss sein Prognose korrigieren. Hurrikane Harvey, Irma und Maria sowie die Erdbeben in Mexiko kosten das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 900 Mio. Euro. Die Großschadenbelastung nach Rückversicherung und Retrozession für die Gruppe liege nach neun Monaten insgesamt bei mehr als 1,2 Mrd. Euro und folglich über dem Gesamtjahresbudget.

Der Geschäftsbereich Industrieversicherung sei zudem im dritten Quartal von einer ungewöhnlichen Häufung von Schadenbelastungen, hauptsächlich aus dem ausländischen Sachversicherungsgeschäft, betroffen.

Dies führte laut Talanx in diesem Geschäftsbereich zu einem Quartalsverlust nach Steuern in Höhe von rund 100 Mio. Euro. Das durch Realisate gestiegene Kapitalanlageergebnis, vor allem  in der Rückversicherung, sowie die erfreuliche Verbesserung im deutschen Privatkundengeschäft kompensieren diese Effekte teilweise.

In Summe rechnet die Gruppe für das dritte Quartal mit einem negativen Konzernergebnis von rund 20 Mio. Euro.

Die detaillierten Resultate will der Konzern am 13. November vorlegen. Dann erwarten die Hannoveraner ein Konzernergebnis für das Gesamtjahr in Höhe von rund 650 Mio. Euro – statt den ursprünglich anvisierten 850 Mio. Euro. Die Eigenkapitalrendite soll bei rund 7,5 Prozent liegen.

Diese Ergebnisprognose unterstelle, dass die Großschadenbelastung im vierten Quartal die für ein Quartal budgetierten Großschäden nicht übersteige. Eine Dividendenzahlung mindestens auf Vorjahreshöhe sei weiter gewährleistet, berichtet Talanx. (vwh/mst)

Bildquelle: Talanx

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