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Swiss Re will moralisch integer investieren

18.10.2017 – Geldbaum - by_I-vista_pixelio.deDer Rückversicherer will zukünftig nur noch ethisch einwandfreie Aktien kaufen. Guido Fürer, Investmentchef bei Swiss Re, spricht von “einer Reise”, bis die aktuell noch vorhandene Lücken beim ethischen Investieren geschlossen werden können. Die Schweizer befinden sich mit ihrer Entscheidung bereits in guter und namhafter Gesellschaft.

Die Einhaltung von Environment-, Social- und Governancekriterien bei der Anlage (ESC-Modell) hatte zuletzt das Unternehmen Blackrock angemahnt: “Es ist Zeit, dass ESG zum Mainstream wird.” Dass gerade das größte und nicht unumstrittene Investmenthaus diese Worte wählt, dürfte einige Menschen überrascht haben. Die US-Bank State Street sprang auf den Zug auf und band sie in großem Stil in die eigene Anlage ein. Die ESG-Kriterien spielen in rund 80 Prozent aller Kundentransaktionen der Bank eine Rolle, sagt Fürer gegenüber der Aargauer Zeitung.

Bereits im Juli hatte die Swiss Re verkündet, ihre Investments künftig nach ESG-Kriterien auszurichten. Bei einer aktuellen Veranstaltung in der Schweiz hat der Rückversicherer die neue Anlagestrategie noch einmal ausgeführt und bekräftigt. Die neue Ausrichtung bringt mehr Arbeit für die Kapitalentscheider des Versicherers, die Zahl der in Frage kommenden Emittenten schrumpft von knapp eintausend um gut ein Viertel auf 725.

Wie das Investieren unter ESG-Vorgaben funktioniert und warum es für das Unternehmen sinnvoll ist, wird VWheute in einem bald kommenden Interview mit der Swiss Re erfragen. (vwh/mv)

Bildquelle: Fotolia

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