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Standard Life verliert größten Kunden

21.02.2018 – Atricom-Gebaeude in Frankfurt am Main_Standard LifeStandard Life verliert durch seine Fusion mit dem Fondhaus Aberdeen einen seiner wichtigsten Kunden. Wie das Finanzmagazin Fonds professionell berichtet, hat Scottish Widows, die Investmentsparte von Lloyd’s, das Mandat nun storniert. Die Begründung: “Die Fusion von Standard Life und Aberdeen führte dazu, dass unsere Mittel nun von einem wesentlichen Konkurrenten verwaltet werden”, so Vorstandschef Antonio Lorenzo.

So habe Scottish Widows zwar nach der Fusion ein halbes Jahr mit Standard Life über eine Fortführung des Auftrages verhandelt, heißt es weiter. Allerdings habe man keine Übereinkunft erzielt, daher werde die Zusammenarbeit Mitte 2019 auslaufen. Standard Life zeigte sich zwar “enttäuscht”, betonte aber gleichzeitig, dass der Auftrag weniger als fünf Prozent der jährlichen Erträge betreffen würde. Allerdings würden rund 17 Prozent des Vermögens durch die Kündigung wegfallen, heißt es weiter.

Der Asset Manager Aberdeen und Standard Life hatten im vergangenen Sommer die Fusion vollzogen. Dabei verwaltete Aberdeen Standard Investments für Scottish Widows ein Vermögen in Höhe von 109 Mrd. Britischen Pfund (etwa 122 Mrd. Euro). (vwh/td)

Bild: Standard Life in Frankfurt am Main (Quelle: Standard Life)

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