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Schneidemann: “Die Branche hat wichtigere Probleme als sich um Namensrechte zu streiten”

09.05.2017 – schneidemann_pk_bayerische_550_kaspar_zugeschnittenEin starkes Engagement im Sportsponsoring, neue Kooperationen mit Smart-Home-Anbieter Develo plus eine Stärkung des Bankenvertriebs: Es tut sich was bei der Versicherungsgruppe Die Bayerische. Das wirkt sich auch direkt auf die Zahlen aus, die gestern auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz in München vorgestellt wurden:

Im Neugeschäft Leben stiegen die Beitragssummen um 13 Prozent in der Sach-Haftpflicht-Unfall sogar um 16 Prozent. Damit stärkt das Unternehmen sein Eigenkapital und die Reserven für das mittelfristige Ziel der Bayerischen: Die Erweiterung der Geschäftsstrategie.Mitten auf die Brust der Löwen vom TSV 1860 München und damit auch direkt ins Herz der Versicherungskammer Bayern (VKB) hat die Versicherungsgruppe Die Bayerische mit ihrem Trikotsponsoring gezielt – und offensichtlich auch getroffen. Die Bayerische ist in aller Munde, profitiert vom Glamour des Sports und hat jetzt auch noch den örtlichen Rivalen VKB, mit dem es eigentlich auch Überschneidungen und Kooperationen gibt, derart herausgefordert, dass sich dieser vor Gericht wehrt. Die Namen der beiden Unternehmen seien sich zum verwechseln ähnlich, so die Argumentation der Kammer, außerdem sei sie 18 Mal größer als die Kollegen mit dem blauen Löwenkopf. Am 16 Mai trifft man sich dazu vor Gericht.

Das Sponsoring

Allein drei Reporter aus der Sportredaktion der BILD-Zeitung hatten vor diesem Hintergrund ihren Weg in die Unternehmenszentrale der Bayerischen im Münchener Süden gefunden. Neben den trockenen Zahlen und Strategien zur Bewältigung des digitalen Wandels interessierte die Kollegen vor allen Dingen die Motive, Hintergründe und Budgets der Zusammenarbeit von Versicherer und Fußball-Club. Aber ausgerechnet bei den Zahlen zeigten sich die Verantwortlichen der Bayerischen zugeknöpft: Bitte um Verständnis, keine Auskünfte. Nur so viel: Der Vertrag gilt auch – zu anderen Konditionen versteht sich – für die 3. Liga. Dafür beantwortete der Versicherer die Frage “Wie passt Fußball-Sponsoring zu einer Versicherung? auf fünf Seiten:

Beide verbindet eine ähnlich lange Tradition, bei tiefer Verwurzelung in der bayerischen Heimat, und es eint auch der Wille zur Veränderung, die starke Jugendarbeit und der hohe Bekanntheitsgrad. Daneben erhofft sich der Versicherer (Leitspruch: Versichert nach dem Reinheitsgebot) eine “positive Aufladung der Marke nach innen und außen”. Das könnte gelingen, sollten sich die Löwen im Umkehrschluss von der Seriosität, Nachhaltigkeit und Solidität der Versicherungswirtschaft anstecken lassen. An der Bayerischen zumindest wird diese Kooperation nicht scheitern, jedoch ein Restrisiko bleibt.

Noch ist im Namnesstreit alles offen

Das gilt auch für den unnötigen Streit um die Namensrechte zwischen der Versicherungskammer Bayern und Die Bayerische. “Als Versicherungswirtschaft haben wir derzeit doch ganz andere Sorgen und Probleme als die Namensgebung”, so der Vorstand unisono. Wie hier der Stand der Auseinandersetzung ist, wie es weitergeht und wie sich das Geschäftsjahr 2017 weiter entwickelt, erläutert der Vorsitzende des Vorstandes Dr. Herbert Schneidemann im exklusiven Interview mit VWheuteTV:

YouTube-Link:

(ak/vwh)

Bild: Dr. Herbert Schneidemann, Vorsitzender des Vorstandes Versicherungsgruppe Die Bayerische (li.) und Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb und Marketing Die Bayerische bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. (Quelle: Alexander Kaspar)

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