Versicherungswirtschaft-heute

            Mobilsite

 

R+V und Union Investment machen gemeinsame bAV

07.03.2018 – rollinger_reinke_rundvDie Wiesbadener R+V Versicherung und Union Investment haben ein gemeinsames Konzept für eine Zielrente im Rahmen des Sozialpartnermodells für die betriebliche Altervorsorge (bAV) auf den Markt gebracht. Dabei wollen beide genossenschaftlichen Unternehmen für jede Branche ein individuelles Zielrentenprodukt erstellen, welches mit den Arbeitgebern und den Gewerkschaften abgestimmt werden soll.

Dabei soll die R+V alle Aufgaben übernehmen, die mit der Führung der Gesellschaft, der Beratung und der Kundenbetreuung verbunden sind. Union Investment wird nach Unternehmensangaben den entsprechenden Spezialfonds verwalten, in den das Geld für die spätere Betriebsrente der Arbeitnehmer investiert werden soll. Angeboten werden soll das Modell dabei über die gemeinsame Tochter R+V Pensionsfonds AG (siehe KÖPFE & POSITIONEN).

Auf der Basis eines individuellen Konzeptes soll dabei nach Unternehmensangaben eine gemeinsame Renditeeinschätzung vorgenommen werden. Auf deren Basis wählt Union Investment die Kapitalanlage-Klassen (z.B. Aktien, Anleihen, Rohstoffe) aus und definiert eine entsprechende Strategie. Darüber hinaus können in die Zielrente Versicherungsbausteine integriert werden, beispielsweise bei Invalidität oder zur finanziellen Absicherung von Hinterbliebenen, heißt es weiter.

“R+V hat im bAV-Neugeschäft bundesweit einen Marktanteil von rund 25 Prozent und hat mit dem ChemieVersorgungswerk, der MetallRente, der ApothekenRente, der KlinikRente und mit dem landwirtschaftlichen Versorgungswerk schon heute große Erfahrung in der Absicherung von Branchen gesammelt. Mit dieser Expertise werden wir auch bei der neuen Zielrente für alle Branchen ein langfristiger und zuverlässiger Partner sein”, kommentiert Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V.

“Wir freuen uns, dass die Politik mit dem neuen Gesetz die betriebliche Altersversorgung und die Rolle der Asset Manager deutlich gestärkt hat. Damit können den Arbeitnehmern nun chancenreichere Lösungen angeboten und gleichzeitig die Arbeitgeber von der Haftung entbunden werden”, ergänzt Hans Joachim Reinke, Vorstandvorsitzender von Union Investment. (vwh/td)

Bild: Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V (links) und Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment (rechts) (Quelle: R+V)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten