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Rating nimmt private Krankenversicherer unter die Lupe

10.04.2017 – Geld Arztrechnung Bernd Kasper_pixelio.deDas Ratinghaus Franke und Bornberg konstatiert bei den privaten Krankenversicherern große Leistungsunterschiede in den Policen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Handelsblatt. Im Musterfall wurde ein Neuzugang in die Privatversicherung mit dem Eintrittsalter 35 Jahre untersucht. Dazu berechnete die Ratingagentur auch die Beiträge inklusive dem gesetzlichen Zuschlag.

Für die Untersuchung wurde laut Bericht zudem eine zwischen null und 600 Euro ausgewählt. Kurtarife wurden immer dann hinzugefügt, wenn sich dadurch eine Ratingverbesserung ergeben habe, berichtet das Handelsblatt weiter. Verglichen wurden neben den Grunschutztarife, deren Leistungen weitgehend den Angeboten der gesetzlichen Kassen entspricht, auch die Standardtarife mit einigen Zusatzleistungen sowie die Toptarife mit dem umfassendsten privaten Krankenschutz.

In der Kategorie Grundschutz vergaben die Statistiker von Franke und Bomberg für sieben von 27 untersuchten Grundschutz-Produkten die Note “sehr gut”. Die meisten Gesamtpunkte bekamen die “uni-Introprivat 300″ und “uni-SZII plus” von der Universa und der NW-Tarif von der Debeka, berichtet die Zeitung weiter. Schlusslichter in dieser Bewertungskategie waren demnach die BBKK, UKV und DEVK.

Bei den Standardtarifen bekamen der Tarif “einsAprima+” der Barmenia, gefolgt von Süddeutsche, Allianz und Axa, die Bestnoten. Am schlechtesten schnitten die Alten Oldenburger und der DEVK mit der Note “ausreichend” die schlechtesten Bewertungen der 27 verglichenen Versicherer.

In der Kategorie “Toptarif” wurden Produkte der Axa und der Halleschen besten bewertet. Schlusslicht war die Münchener Verein mit der Note “ausreichend”. Allerdings vergab die Ratingagentir hier mit 19 von 27 Produkten bekamen hier die meisten Tarife die Note “gut” oder “sehr gut”.

Zudem untersuchte Franke und Bornberg auch die Beihilfetarife von 28 Versicherern. Neun erhielten dabei die Bestnote “sehr gut”. Spitzenreiter waren die Nürnberger und die Huk-Coburg. Auf den letzten beiden Plätzen fanden sich die Bayerische Beamtenkrankenkasse und die UKV. (vwh/td)

Bildquelle: Bernd Kasper / PIXELIO (www.pixelio.de)

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