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Ostangler will Makler entlasten

22.03.2017 – rohwer_schwarzwaelderEs ist ein sehr trockenes Thema, hat aber gerade für Makler eine besondere Bedeutung: In der sogenannten Bipro-Umsetzung sieht sich die Ostangler Versicherung (OAB) deutlich weiter als die Konkurrenz. Der Datenabgleich mit dem Versicherer verursacht beim Makler häufig einen sehr großen manuellen Aufwand. Als erster Versicherer will die OAB die Makler nun spürbar entlasten.

Die Ostangler arbeitet bundesweit mit mehreren hundert Maklern zusammen, die inzwischen über 70 Prozent des Neugeschäfts bringen. “Unser Vorteil als kleinerer, mittelständischer Versicherer ist es, Wünsche unserer Vertriebspartner unkompliziert, flexibel und zielorientiert umzusetzen”, verdeutlicht der Vorstandsvorsitzende Jens-Uwe Rohwer. “Wir haben auch gar nicht das Personal, um ein bestimmtes Thema zunächst in Projektgruppen ausgiebig zu diskutieren.”

Die Umsetzung der Bipro-Normen (Brancheninstitut für Prozessoptimierung) durch die OAB verschafft sowohl den Versicherungsunternehmen als auch den Vermittlern die große Chance, ihr Geschäft effizienter zu verarbeiten. Für den Makler ist die Umsetzung der Norm 430 besonders interessant, weil dies u.a. die Bereitstellung von Dokumenten, wie z.B. der Police zur elektronischen Abholung, Rechnungen, Bestandsdaten, Vertragsänderungen oder auch Mahndokumenten betrifft.

Pilotprojekt mit mehreren Pilotsystemen

Eigentlicher Clou ist die Lieferung sämtlicher Policeninhalte, die der Makler zu einem Vertrag braucht. Einzige Voraussetzung ist, dass die jeweilige Maklersoftware Bipro-tauglich ist und er damit die 430er Datenlieferung automatisch übernehmen kann. Dann entfällt beim Vermittler die aufwendige händische Eingabe von Daten. Aktuell ist die Ostangler bei mehreren führenden Maklersystemen und Pools mit einem Pilotprojekt an der Umsetzung in deren Systeme aktiv. Die Anbindung weiterer Vermittler ist ohne großen Aufwand möglich.

Ändert sich ein Vertragsdetail oder wird der Beitrag verändert, liegt dies innerhalb kürzester Zeit im Maklersystem vor. Der Makler ist somit immer auf dem aktuellen Stand. Nach Umsetzung der Bipro-Norm 421 – Tarifierungs-, Angebots- und Antragsprozesse (TAA) – mit dem Schwerpunkt Antrag können Anträge des Maklers wiederum vollautomatisch in das Verwaltungsprogramm des Versicherers übernommen werden. Der Prozess läuft dann im besten Fall über Tarifrechner, Web-Services und die angebundenen Systeme durch. Kein Mitarbeiter braucht dann mehr einzugreifen. Das versteht sich dann als Dunkelverarbeitung pur. (wo)

Bild: Jens-Uwe Rohwer, Vorstandsvorsitzender der Schwarzwälder Versicherung (Quelle: Schwarzwälder Versicherung)

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