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Öffentliche wächst in der Sachsparte

22.06.2017 – knud_maywald_oeffentlicheDie Öffentliche Versicherung Braunschweig, kann für das Geschäftsjahr 2016 eine stolze Bilanz vorlegen. So sind die Beitragseinnahmen der Sachsparte wieder gestiegen. Michael Doering, der zum Jahresende seinen langjährigen Vorstandsvorsitz aus Gesundheitsgründen an seinen Stellvertreter Knud Maywald abgibt, zeigte sich daher sehr zufrieden mit dem Erreichten.

Besonders stolz ist er auf die auch im nationalen Vergleich herausragende Eigenkapitalquote sowie die hohe Nettoverzinsung. “Sie unterstreichen, dass wir unseren Kunden auch in Zukunft Verlässlichkeit und Sicherheit in vollem Umfang bieten werden.” Maywald zählte einige der Faktoren, die den Erfolg 2016 beschert haben, auf: mehr Wachstum als der Markt, Verbesserung der Qualität in der Sachversicherung, Senkung der Kosten, hervorragendes Kapitalanlageergebnis, Weiterentwicklung der Offensive 2030 (Stichworte: Digitalisierung und Stärkung des Vertriebs).

Beitragsplus in der Sachsparte

Die Beitragseinnahmen der Gruppe sind nach dem durch Abbau unrentabler Sachsparten und starker Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäfts verursachten kräftigen Beitragsrückgang im Vorjahr wieder gewachsen, und zwar um 1,9 Prozent auf 424,7 Mio. Euro. Die Zahl der Verträge schrumpfte allerdings erneut. Die Sachversicherung steuerte ein Plus von 3,1 Prozent auf 253,4 Mio. Euro bei, die Lebensversicherung 171,3 (Vorjahr: 170,9) Mio. Euro.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte die Sachversicherung mit 3,2 (-12,2) Mio. Euro ein positives versicherungstechnisches Ergebnis aufweisen. Dazu trug neben dem ruhigen Schadenjahr auch die weitere Senkung der Betriebskostenquote auf 28,8 (30,8) Prozent (brutto) bei. Ziel bleibt jedoch laut Maywald die in der Branche übliche 25-Prozent-Marke

Die in der Gruppe erneut aufgestockten Kapitalanlagen warfen immer noch eine Nettorendite von 4,6 (5,3) Prozent ab. In den letzten Jahren lag die Nettorendite bei fünf bis 5,5 Prozent, womit die Öffentliche eine Spitzenstellung in der Versicherungswirtschaft einnimmt.

Dazu trägt nicht zuletzt die verfolgte riskantere, aber ertragreichere Anlagepolitik bei. So liegt die Aktienquote in der Sachversicherung bei 28 Prozent und in der Lebensversicherung bei 13 Prozent. “Wir stellen Gelder ins Risiko, um gute Renditen zu erzielen”, so Maywald.

Solvenzquote von 433 Prozent

Deshalb nutzt er auch zur Erfüllung der Bedeckungsquote für das Solvenzkapital die angebotenen Rückstellungstransitional und Volatilitätsanpassungen. Damit kommt die Öffentliche Leben auf eine Bedeckungsquote von 433 Prozent; ohne wären es 158 Prozent, die aber immer noch ausreichen würde.

“Wir haben also ein sehr gutes Fettpolster”, sagte Maywald. Das Eigenkapital der Gruppe wuchs auf 320,5 (313,7) Mio. Euro. Der Jahresüberschuss wird mit 27,5 Mio. Euro zwar niedriger als im Vorjahr (28,8 Mio. Euro) ausgewiesen, liegt aber immer noch auf einem hohen Niveau.

Auch für das laufende Jahr zeigte sich Maywald zuversichtlich. Er strebt ein Wachstum in der Gruppe von rund zwei Prozent an. Aktuell laufe es in allen Bereichen sehr gut. Die Combined Ratio soll bei rund 95 Prozent gehalten werden. Da bislang keine größeren Schäden zu verzeichnen sind, scheint das Ziel erreichbar. (cs)

Bild: Knud Maywald, designierter Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. (Quelle: Öffentliche)

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