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Manager der Deutschen Bank stolpern über Axa

05.10.2017 – Deutsche Bank in Wien_Deutsche BankFünf von sechs Händlern der Deutschen Bank verlieren ihren Job wegen einem Geschäft mit der Axa. Die Manager haben sich mit privatem Geld an einem nebulösen Geschäft beteiligt und bereichert, während das eigene Haus Verluste einstrich. Nach Medienberichten nahmen die sechs genannten Händler mit 4,5 Mio. Dollar an privatem Geld in die Hand, um sich an dem Geschäft mit dem französischen Versicherer zu beteiligen.

Am Ende standen sie mit rund 37 Mio. Dollar da und ließen das eigene Unternehmen mit einem Millionenverlust zurück, wie eine interne Revision der Bank ergab. Das fragwürdige Geschäft wurde bereits im Jahr 2009 vollzogen und fiel auf, als das Kreditinstitut im Jahr 2014 die eigenen Bücher nach riskanten Geschäften durchforstete. Spät, aber scheinbar mit Erfolg.

Die Art und der Umfang des Geschäfts bleiben nebulös, die Deutsche Bank wollte sich aktuell nicht äußern und bis Redaktionsschluss konnte die Axa-Gruppe nichts zur Aufklärung beitragen. Die Börsen-Zeitung bestätigt zwar die Zahlen, schreibt aber nichts über die Hintergründe des Deals.

Es bleibt die Frage, ob eine Kündigung der Manager sinnvoll ist, schließlich scheinen die Manager ihr Geschäft zu verstehen. Es hätte ihnen vielleicht nur jemand erklären müssen, dass die Bank wie im Casino immer ihren Anteil erhält. (vwh/mv)

Bild und Quelle: Deutsche Bank in Wien

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