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LVM verpasst Wohngebäudeschutz einen neuen Anstrich

17.10.2017 – Wohnhaus_ruemue_pixelio.de.Unwetter und Wetterkapriolen haben den Hausbesitzern auch in diesem Jahr wieder schwer zu schaffen gemacht. Trotz deutlich gestiegener Schäden haben sich weiterhin nur etwa 40 Prozent aller Bundesbürger gegen Elementarschäden versichert. Der LVM hat seiner Wohngebäudeversicherung nun einen neuen Anstrich verpasst.

Demnach bietet der Versicherer aus Münster nach eigenen Angaben nun auch einen speziellen Schutz für Vermieter sowie für Kunden, die Gebäudetechnik, Photovoltaik und Gewächshäuser mit versichern wollen. Zudem könne der Kunde nun zwischen einem modularen Versicherungsschutz wählen.

So werden laut LVM im Basisschutz zunächst Elementarschäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel abgedeckt. Mit verschiedenen Zusatzbausteinen sollen die Kunden dann ihren Versicherungsschutz individuell ausbauen können, heißt es beim Versicherer weiter.

Dabei sollen die Kunden zwischen einem Bündel diverser Leistungen von der Graffiti-Entfernung bis hin zum Verzicht auf Kürzung bei grober Fahrlässigkeit wählen können. Im Rahmen des Tarifs “VermieterPlus” greift der Versicherungsschutz nach Unternehmensangaben künftig auch dann, wenn der Eigentümer eine Wohnung mitsamt Küche vermietet und diese beispielsweise durch einen Feuer- oder Leitungsschaden beschädigt wird. Zudem springe der LVM auch dann ein, wenn ein Mieter mit Messie-Syndrom in seiner Wohnung so viele unbrauchbare Dinge gehortet hat, dass eine Müllentsorgung und eine Desinfektion nötig sind.

Im Rahmen der WohngebäudePlus bietet der LVM zudem nach eigener Aussage zweimal pro Jahr einen sogenannten “Rechnungs-Check” an, bei dem die Versicherten auf Kosten des LVM Handwerkerangebote oder -rechnungen für ihr Haus einer kritischen Prüfung durch Experten unterziehen lassen können.

Wie notwendig der Schutz gegen Elementarschäden sein kann, zeigt auch der jüngste Naturgefahrenreport des Branchenverbandes GDV. Demnach haben vor allem Unwetter mit Starkregen die Versicherer im vergangenen Jahr hart getroffen. Nach Angaben des GDV fielen die Schäden 2016 fast zehnmal höher aus als im Vorjahr. “Noch nie haben Unwetter mit heftigen Regenfällen innerhalb so kurzer Zeit so hohe Schäden verursacht”, bilanzierte Verbandschef Wolfgang Weiler bei der Vorstellung des neuen Reports Anfang Oktober in Berlin. (vwh/td)

Bildquelle: Ruemue / PIXELIO (www.pixelio.de)

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