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Krankenversicherer sind mehr als Kostenerstatter

06.09.2017 – arzt_FotoliaGemeinsam haben Debeka, Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) und ViaMed ein Unternehmen für Gesundheitsmanagement gegründet. Erste Angebote der CareLutions GmbH mit Sitz in Stuttgart seien bereits erfolgreich gestartet worden, teilt die SDK mit. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens sei eine bedarfsgerechte und effektivere Versorgung zur schnelleren Genesung erkrankter Personen sowie zur Prävention.

Die SDK versteht sich als Gesundheitsspezialist und will als Gesellschafter des neuen Dienstleisters “Treiber von innovativen Gesundheitslösungen sein”. Darunter würden umfassende Betreuungsangebote, aber auch digitale Anwendungen fallen. “Schon lange wird in der Branche diskutiert, dass die Versicherer sich von ihrer Rolle als reiner Kostenerstatter weg- und weiterentwickeln müssen”, betont Benno Schmeing, Vorstandsmitglied der SDK.

Sein Unternehmen wolle den Kunden dabei helfen, ihre Lebensqualität zu steigern oder im Krankheitsfall zumindest bestmöglich zu erhalten. Dafür sei CareLutions besonders geeignet. Schmeing bestätigt, dass die SDK intensiv am weiteren Ausbau ihres Gesundheitsmanagements arbeite. Dazu gehörten gesundheitsbezogener Dienstleistungen und Informationsangebote.

Roland Weber, Vorstandsmitglied der Debeka Krankenversicherung, erläutert die Neugründung wie folgt: “Unser Gesundheitswesen entwickelt sich rasant weiter. Wir sehen es als unsere Aufgabe, allen Versicherten konkrete Mehrwerte zu bieten und dabei die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Mit der Gründung von CareLutions gehen wir den Weg zu einem modernen Gesundheitskonzern konsequent weiter.”

Das Thema Gesundheitsmanagement hat gerade in Verbindung mit der Digitalisierung bei den Privaten Krankenversicherern einen hohen Stellenwert. Thorsten Pilgrim, Geschäftsführer von CareLutions, sieht in einem patientenzentrierten Gesundheitsmanagement einen Wettbewerbsvorteil für Versicherer, die damit langfristig Kosten senken und darüber hinaus die Lebensqualität der Kunden steigern könnten. “Zweitmeinungsangebote sind gut und wichtig, doch innovatives Gesundheitsmanagement geht weit darüber hinaus”, so Pilgrim. (vwh/wo)

Bildquelle: Fotolia

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