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Kommt Tesla unter die Räder?

09.06.2017 – Tesla dgElon Musk wehrt sich gegen die Kritik der American Automobile Association. Letztere kündigte an, Versicherungsprämien für die Modelle Tesla S und Tesla X erhöhen zu wollen. Nach Angaben des Verkehrsclubs müssten Besitzer der genannten Autos im Vergleich zu Fahrzeugen anderer Hersteller deutlich häufiger in die Werkstatt, Reparaturkosten seien entsprechend höher. Der Tesla-Chef reagiert mit einem Aufruf zum Versicherungswechsel.

“Die Analyse ist schwer fehlerhaft und reflektiert nicht die Realität“, erklärt Musk. “Unter anderem werden Model S und X mit Autos verglichen, die ihnen nicht einmal entfernt ähneln, unter anderem ein Volvo-Kombi.” In Wahrheit, so der kreative Denker, würden Versicherungsprämien für die Modelle S oder X durchschnittlich um fünf Prozent geringer ausfallen als für andere Premiumautos.

Aktuell steht das kalifornische Unternehmen unter starkem Druck. Hauptkritikpunkt ist die fehlende Zuverlässigkeit der produzierten Autos. Mit der rapide steigenden Produktionszahl steigt auch das Risiko der Rückrufe. Tesla ist eine junge Firma, die trotz der enormen Marktkapitalisierung stets Verluste schreibt.

Den Rückruf von einigen Tausend Model S könnte der Konzern verkraften. Müssten aber Zehntausende oder sogar Hunderttausende Model 3 in die Werkstatt, wäre die finanzielle Belastung nur schwer zu schultern. (vwh/mst)

Bildquelle: dg

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