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Ideal saniert Rechtsschutzsparte weiter

02.03.2018 – gebaeude-ideal-versicherung-150Der Versicherer aus Berlin säubert seinen Rechtschutzbestand. Nach bereits erfolgten Aufräumarbeiten in den Jahren 2016 und 2017 bereinigt die Ideal Versicherung AG nun auch die letzten nicht kostendeckenden Verträge. Das wirft Fragen auf, die VWheute stellte.

Den Grund für dieser Maßnahme liefert der Versicherer in Form eines Statements von Vorstandsmitglied Arne Barinka: “Damit setzen wir die Rechtsschutzsparte wieder auf ein solides Fundament und und stärken unseren gesamten Kompositbereich.” Der Großteil der Verträge wird innerhalb eines Jahres auf den neuen, wettbewerbsfähigen Tarif umgestellt sein oder nicht weiter geführt werden. Ihren Vertriebspartnern bietet die Ideal nach Eigenaussage für die Umstellungsaktion vielfältige Unterstützung durch die Serviceabteilungen und über die Vertriebsplattformen.

Die Fragen

Von wie vielen Verträgen sich der Versicherer in Folge dieser Sanierung trennte, wollte das Unternehmen nicht erläutern, nannte allerdings die Gründe der Unrentabilität: “Dies ist zum Großteil in unvorhersehbaren Schadensereignissen begründet. Wie die gesamte Branche blieb auch die Ideal nicht von den Auswirkungen des Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes verschont, welches deutlich höhere Kosten bei Rechtsstreitigkeiten zur Folge hatte. Zudem ist die Zahl der Streitfälle und damit auch der Leistungsfälle in den letzten Jahren deutlich angestiegen.”

Da die Zahlen des vergangenen Jahres noch nicht vorliegen, kann keine Aussage zu dem Erfolg der Aktion gegeben werden. Bei der Präsentation der selbigen kann geurteilt werden. (vwh/mv)

Bild: Gebäude der Ideal (Quelle: Ideal)

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