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HDI Leben bietet ETFs von Blackrock an

07.02.2017 – OpernturmDie HDI Leben bietet ihren Kunden ab sofort “Exchange Traded Funds” (ETFs) von iShares, der ETF-Tochter von Blackrock an. Demnach sollen die Kunden laut Versicherer zukünftig innerhalb der Tarife TwoTrust Vario und TwoTrust Invest neben dem bisherigen Investmentangebot nun auch zusätzlich auf ausgewählte ETF-Fonds zurückgreifen können.

Dazu gehören nach Unternehmensangaben derzeit vier Aktien-ETFs (iShares DAX, iShares Core S&P 500, iShares Core MSCI World sowie der iShares Core MSCI Emerging Markets) sowie “iShares Core Euro Government Bond” und “iShares Euro Corporate Bond” je ein Staats- und ein Unternehmensanleihen-ETF.

“Für Kunden die besonders kostenbewusst sind, sind ETFs eine geeignete Lösung, weil sie in der Regel kostengünstiger sind als aktiv gemanagte Investmentfonds. Daher freuen wir uns, dass wir mit iShares einen weltweit führenden Anbieter von ETFs als Partner gewonnen haben. Mit diesem Schritt stärken wir die Bedeutung der Fondsgebundenen Lebensversicherung in unserem Produktportfolio weiter”, begründet Wolfgang Hanssmann, Vorstand Vertrieb und Marketing der HDI, die künftige Kooperation. “Im aktuellen Marktumfeld sind fondsbasierte Lebensversicherungen eine ausgezeichnete Lösung. Neben der Möglichkeit, von den Finanzmärkten zu profitieren, sollten Kunden auf eine günstige Kostenstruktur in der Kapitalanlage achten. ETFs bieten beide Vorteile in einem”, ergänzt Peter Scharl, Managing Director, Head of Blackrock’s iShares Germany, Austria and Eastern Europe.

Exchange Traded Funds sind börsengehandelte Investmentfonds, die die Wertentwicklung eines Index abbilden. Ein ETF entwickelt sich nicht schlechter als der Index, aber auch nicht besser. Steigt der DAX beispielsweise um fünf Prozent, so gilt dies mit einem kleinen Kostenabschlag auch für den ETF. Durch das fehlende aktive Fondsmanagement durch einen oder mehrere Fondsmanager und die feststehenden Anlageregeln sowie den fehlenden Ausgabeaufschlag ergibt sich bei den ETFs eine deutlich geringere Gesamtkostenquote als bei den Aktienfonds.

Allerdings sind hierbei nicht die weiteren Kosten wie Transaktionskosten, der Spread oder die Ordergebühren der Depotbank berücksichtigt. Dies gilt auch für den Ausgabeaufschlag des aktiv gemanagten Aktienfonds. Direktbanken und Finanzvertriebe verzichten oft auf einen Teil des Ausgabeaufschlages – dann besteht zu einem ETF mit einem höheren Spread auf einmal gar kein so großer Kostenunterschied mehr. Institutionelle Anleger greifen auf ETFs zurück, um Tagesschwankungen auszunutzen und schnell auf neue Marktentwicklungen reagieren zu können. ETFs sind für sie vor allem ein Liquiditätspuffer durch die börsentägliche Handelbarkeit. (vwh/td)

Bild: Die deutsche Geschäftsstelle von BlackRock befindet sich in der 23. Etage des Opernturms in Frankfurt am Main (Quelle: Christian Dembowski)

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