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Generali vernetzt sich mit Connected Living

23.11.2017 – Smart Home Device - Home Automation - Internet of ThingsVernetzte Technologien bestimmen zunehmend den Alltag der Deutschen, sei es in den Fahrzeugen oder den trauten vier Wänden. Die Generali Deutschland will sich diesen Trend weiter zunutze machen und wird neues Mitglied des Innovationszentrums Connected Living. Das Ziel: “IoT-Lösungen in den Anwendungsfelder Wohnen/Gebäude, Mobilität oder auch Gesundheit gemeinsam zu entwickeln bzw. zu optimieren”, so die Generali gegenüber VWheute.

“Gleichzeitig können wir dank der Mitgliedschaft den Kontakt und die Vernetzung zu innovativen Tech-Unternehmen sowie Startups ausbauen. Dadurch können wir unsere Smart Insurance Lösungen, bei denen wir mittels IoT-Technologie Versicherungen praktisch neu erfinden, laufend verbessern, die Interaktion steigern und die Kundenbindung weiter erhöhen”, betont ein Sprecher auf Anfrage von VWheute weiter. “Dadurch können wir unsere Smart Insurance Lösungen, bei denen wir mittels IoT-Technologie Versicherungen praktisch neu erfinden, laufend verbessern, die Interaktion steigern und die Kundenbindung weiter erhöhen”.

Bereits Anfang des Jahres gab die Generali-Tochter Cosmos Direkt die Kooperation mit dem Smart-Home-Anbieter Nest Labs bekannt. Demnach werde Cosmos den vernetzten Rauchmelder der Google-Tochter mit einem Rabatt von 50 Prozent zu seiner Hausratversicherung anbieten. “Dadurch erhoffen wir uns eine Weiterentwicklung und Ausbau der Kundenschnittstellen sowie eine Reduktion des Schadenaufwands, welchen wir anschließend an den Kunden weitergeben können. Wir sehen es als eine unserer Kernaufgaben an, einen Einbruch mittels Smart Home zu vermeiden. Der Einsatz zeitgemäßer Technologien stellt so eine Win-win-Situation dar”, heißt es bei der Generali weiter.

Dänen sind smarte Europameister

Laut einer aktuellen Analyse von Statista ist der Markt für Smart-Home-Lösungen im europäischen Vergleich jedoch durchaus noch ausbaufähig. Besonders gut vernetzt sind dänische (18,6 Prozent) und niederländische (16 Prozent) Haushalte. Bei unseren französischen Nachbarn ist der Smart-Home-Anteil dagegen mit 7,1 Prozent vergleichsweise niedrig. Damit steht die Grande Nation aber immer noch deutlich besser da als die Polen (1,3 Prozent).

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Allerdings sorgen die hohe Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland sowie das gestiegen Sicherheitsbedürfnis, dass der Markt für elektronische Sicherungstechnik in Deutschland immer größer wird. Laut einer Vorabschätzung des Bundesverbands Sicherheitstechnik (BHE) erklimmt das Volumen in diesem Jahr einen neuen Rekordwert von 4.145 Mio. Euro – eine Steigerung von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Größter Umsatzposten ist die Brandmeldetechnik. Das stärkste Wachstum aber bringt mit einem Plus von sieben Prozent die Videoüberwachungstechnik. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

Grafikquellen: Statista

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