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Generali übernimmt gesellschaftliche Verantwortung

09.06.2017 – giovanni_liverani_brsDie Generali will in den über 60 Ländern, in denen sie präsent ist, mit Hilfe von kompetenten Partnern gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Der Startschuss für die weltweite Bewegung fiel Mittwochabend in der Hauptstadtrepräsentanz. Generali Deutschland-Chef Giovanni Liverani sagte in Berlin, man wolle gezielt Menschen in schwierigen Lagen unterstützen, ihre Talente zu nutzen und neue Chancen wahrzunehmen.

“The Human Safety Net” (THSN) wird dieses Jahr zunächst in fünf Ländern gestartet, darunter im Heimatmarkt Italien sowie in Deutschland und Frankreich. In den kommenden drei Jahren soll dann der Großteil des gesellschaftlichen Engagements auf alle Märkte, in denen die Generali präsent ist, ausgedehnt werden. Schwerpunktmäßig sollen drei Handlungsfelder entwickelt werden: Die Verbesserung der Lebenschancen von Kindern – vor allem von Alleinerziehenden; die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und die Betreuung von Schwangeren bei der Geburt, um Mutter und Kind vor einem Sauerstoffmangel (Asphyxie) zu bewahren. Von dieser schwerwiegenden Krankheit sind etwa 20.000 Schwangerschaften pro Jahr allein in Euro betroffen.

In Deutschland startet THSN mit der Eltern AG

In Deutschland sollen zunächst zwei Projekte angeschoben werden: Das “THSN for Families” und das “THSN for Refugee Start Ups”. Dabei sucht Generali die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Institutionen, den zuständigen Bundesministerin, den Kommunen, den Industrie- und Handelskammern, der Agentur für Arbeit sowie den Jobcentern. Wie Liverani weiter ausführte, will man gemeinsam mit der Eltern AG die Erziehungsfähigkeit bildungsferner Eltern (zumeist Alleinerziehende) erhöhen, um Kindern bessere Bildungs- und Lebenschancen zu geben. “Wir wollen arme Kinder davor bewahren, arme Erwachsene zu werden”, sagte Janet Thiemann von der Eltern AG.

Die Generali fungiert aber nicht nur als reiner Geldgeber. Genutzt werden soll auch das Potential der Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich in Projekte einbringen können. Im Fall der Eltern AG ist es der “Clever Leo” – angelehnt an das Firmenlogo -, der etwa Alleinerziehenden Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Banken geben kann. (brs)

Bild: Giovanni Liverani (Quelle: brs)

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