Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Generali plant Zukunftsgespräche mit Außendienst

21.09.2017 – gebaeude_muenchen_generaliDie Generali Deutschland sorgt neuerlich für Schlagzeilen: Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, will der Konzern seine rund 3.200 Außendienstmitarbeiter für Donnerstag, den 28. September um 12.30 Uhr in das Münchner Kongresszentrum ICM laden. Ein offizieller Grund soll hingegen nicht genannt worden sein. Auch ein Sprecher wollte laut Bericht keine Stellung zu den Gerüchten beziehen.

Allerdings soll es laut SZ vor allem um die Zukunft des Konzerns gehen. Bereits Ende August hatten sich Insidern zufolge die Informationen verdichtet, dass die Generali Lebensversicherung AG mit ihren Beständen komplett verkauft werden soll – VWheute berichtete. Dreh- und Angelpunkt ist Insidern zufolge dabei nicht so sehr der Verkaufspreis, der vielleicht bei ein bis zwei Mrd. Euro liegen dürfte, sondern die enorme Höhe des Risikos durch die große Anzahl der vor Jahren hochverzinslich mit Garantien abgeschlossenen Lebensversicherungen.

Betroffen von dieser Transaktion ist auch der Exklusivvertrieb der Generali, der etwa 3.100 Mitarbeiter umfasst, die überwiegend als freie Handelsvertreter arbeiten. Rund 700 von ihnen haben noch einen Angestellten-Status aus alten Volksfürsorge-Zeiten. Den Außendienstlern würde durch den Verkauf der Lebensversicherungs-Gesellschaft eine wesentliche Einkommensgrundlage entzogen. Hier strebt Liverani eine Übereinkunft mit dem größten deutschen Finanzvertrieb, der DVAG an, dass diese den gesamten Außendienst übernimmt. An der DVAG ist die Generali mit 40 Prozent beteiligt. (vwh/td/wo)

Bildquelle: Generali

Tags: ,
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten