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Finma ermittelt gegen Helvetia-Verwaltungsratschef

07.11.2017 – pierin_vincenz_helvetiaDie Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma ermittelt gegen den Verwaltungsratspräsidenten der Helvetia, Pierin Vincenz, wegen möglicher Interessenkonflikte während seiner Zeit bei Raiffeisen Schweiz. Allerdings gaben weder die Raiffeisen-Gruppe noch die Finma Auskunft darüber, welche Gesetzesverletzungen oder Missstände konkret vorliegen.

“Ich bin von der Finma am 1. November 2017 darüber informiert worden, dass im Zuge des Verfahrens gegen Raiffeisen Schweiz auch gegen mich persönlich ein Enforcement-Verfahren bezüglich Handhabung von Interessenskonflikten während meiner Zeit bei Raiffeisen Schweiz eröffnet worden ist”, betonte Vincenz in einer Stellungnahme.

Dennoch sei er “der Ansicht, potenzielle Interessenskonflikte mit der notwendigen Sorgfalt behandelt zu haben, und habe der Finma für die Untersuchung meine volle Unterstützung zugesichert”. Die Helvetia selbst nimmt nach eigenen Angaben lediglich “Kenntnis” davon, “dass die Finanzmarktaufsicht Finma eine Untersuchung führt”. Allerdings sehe der Verwaltungsrat “keinen Anlass, das Verwaltungsratspräsidium von Herrn Vincenz in Frage zu stellen. Helvetia ist von dieser Untersuchung nicht betroffen”. (vwh/td)

Bild: Pierin Vincenz (Quelle: Helvetia)

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