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Ergo Direkt ist nicht am Ende

17.02.2017 – ERGO Düsseldorf - Bild 3Die Ergo Direkt stellt das Neugeschäft teilweise ein. Große Teile des Geschäfts werden künftig nur noch verwaltet. Als Kompensation erhält die Tochtergesellschaft der Ergo neue Aufgaben. Das alles sei ein Teil eines größeren Plans, verlautet es aus dem Konzern selbst. Das Neugeschäft wird in den Bereichen Leben- und Unfallversicherung eingestellt und künftig von Ergo Direkt lediglich verwaltet.

Die frei gewordenen Kapazitäten sollen an anderer Stelle im Konzern fruchtbringend eingesetzt werden: “Als Online-Kompetenzzentrum wird die Ergo Direkt künftig die Verantwortung für das Online-Geschäft der gesamten Ergo-Gruppe in Deutschland tragen”, erläutert Pressesprecher Florian Amberg die Pläne. Der Bereich Krankenversicherung bleibt bestehen und damit auch das Kernprodukt, denn schließlich ist die Ergo der “größte Zahnzusatzversicherer in Deutschland”, wie Amberg feststellt.

Die Ergo Direkt will die eigene Online-Kompetenz und die Nähe zum Kunden ausbauen. So werden die Bereiche Custom-Relationship-Management (CRM) und Data Analytics für Deutschland übernommen, wie VWheute aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr. Um die Expertise in diesen Bereichen zu stärken, wurden bereits erfahrene externe Führungskräfte angeworben, unter anderem ein CRM-Experte von einem großen amerikanischen Online-Handelsplatz.

Die neue Ergo Versicherungsmarke Nexible soll mit der Neuafteilung des Aufgabengebietes nichts zu tun haben. Nexible setzt bei seinem Angebot auf eine rein digitale Ansprache, während die Ergo einen hybriden Ansatz verfolgt. (mv/vwh)

Bildquelle: Ergo

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