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Element und Simplesurance setzen auf digitale Policen

25.04.2018 – Zukunft_Claudia Hautumm_pixelioZwei können das, was einer alleine nicht schafft. Die Insurtechs Element und Schutzklick Makler, eine Marke von Simplesurance, bringen gemeinsam volldigitalisierte Versicherungspolicen heraus. Die Digitalberatung Axel Springer hy und das Beratungshaus KPMG starten den “Rethink Insurance Hub”.

Durch die Kooperation von Element und Schutzklick ist es Maklern nach Unternehmensangaben erstmals möglich, ihren Kunden sofort nach Abschluss und ohne jeden Austausch von Papierdokumenten die gewünschte Police zu schicken. Basis dafür ist die Element-API, eine flexible Schnittstelle, die die Kooperationspartner innerhalb von sechs Wochen integriert haben.

“Die Zukunft des Versicherungsmarktes liegt in der Digitalisierung”, sagt Richard Hector, Vertriebschef bei Element. “Durch die Zusammenarbeit zwischen Simplesurance und Element rückt diese Zukunft ein gutes Stück näher.” So funktioniert das neue Angebot: Dank API reduziere sich der Aufwand auf wenige Klicks. Makler können komplexe Preisabfragen in Echtzeit durchführen und ihren Kunden sekundenschnell das passende Versicherungsprodukt heraussuchen. Anschließend schickt Schutzklick Makler die gültige Police per E-Mail zu und stellt sie in der Schutzklick Makler-App zur Verfügung.

Axel Springer hy und KPMG

Weniger um Policen, sondern eher um das große Ganze geht es bei der zweiten Kooperation. Im neuen Rethink Insurance Hub in Berlin können Versicherer sich frühzeitig mit den Chancen der Digitalisierung auseinandersetzen und die Transformation ihrer Branche aktiv mitgestalten, schreiben die beiden Unternehmen. Insgesamt 60 Experten der beiden Unternehmen stehen Kunden zur Seite, um individuelle Digital- Strategien und Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen.

“Gerade jüngere Menschen mit starker digitaler Prägung brauchen den klingenden Namen einer großen Versicherung oder den Makler um die Ecke nicht mehr, um sich gut versichert zu fühlen”, sagt Christoph Keese, Geschäftsführender Gesellschafter der Axel Springer hy GmbH. “Sie achten weniger auf Marken und schauen eher darauf, dass das Versicherungspaket zu ihnen passt und flexibel an ihre Bedürfnisse angepasst werden kann – am besten vollautomatisch oder mit wenigen Bewegungen auf dem Smartphone.”

Einen weiteren wesentlichen Aspekt bringt Heiner Hoefer, Partner bei KPMG und zuständig für digitale Geschäftsmodelle ins Spiel: “Fast 530.000 Menschen arbeiten in Deutschland in der Versicherungswirtschaft. Nachunseren Schatzungen wird in den nächsten zehn Jahren eine Reihe von Arbeitsplatzen in der Versicherungsbranche von der Digitalisierung in irgendeiner Form betroffen sein. Der Trend geht hier klar in Richtung Service-Transformation. Wir wollen Versicherungen helfen, die Veränderungen aktiv mitzugestalten. Das funktioniert aber nur, wenn Digitalisierungs- und Versicherungsexperten Hand in Hand an den Konzepten von morgen arbeiten.” (vwh/mv)

Bild: Zukunft (Quelle: Claudia-Hautumm / www.pixelio.de / PIXELIO)

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