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DVAG und Cringle machen Banken überflüssig

24.08.2017 – Bank_fotoliaDie Deutsche Vermögensberatung (DVAG) und das Payment-Start-up Cringle haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Die DVAG integriert deren Funktionen in ihre App-Anwendungen. Das ermöglicht den über sechs Millionen Kunden, Zahlungen per Smartphone zu leisten. Private Nutzer können mit der App dann genauso wie bei Cringle Geld an Freunde oder Familienmitglieder senden.

Bei diesem sogenannten Peer-to-Peer-Payment können Kunden ihre Geldgeschäfte selbst in die Hand nehmen und machen damit Banken fast überflüssig. Für Cringle ist die Kooperation mit dem Finanzdienstleister nach eigenen Angaben ein Schritt hin zur Öffnung seiner Technologie für andere Anbieter.

Über eine Schnittstelle kann theoretisch jedes Unternehmen die P2P-Funktion der Berliner in seine eigenen Apps integrieren. Das Start-up kassiert dafür Lizenzgebühren. Darüber hinaus verkündet Cringle eine neue Finanzierungsrunde über die Crowdinvesting-Plattform Companisto.

600.000 Euro will das Unternehmen in den kommenden 60 Tagen von privaten Investoren einsammeln, als Gegenleistung für insgesamt zehn Prozent der Firmenanteile. Im vergangenen Jahr bekam das Start-up auf Companisto schon einmal 800.000 Euro von rund 1.400 Investoren. Cringle bewegt sich bereits seit 2014 in dem schwierigen Markt des P2P-Payments.

In Deutschland hat sich bisher kein Anbieter durchsetzen können. Cringle wurde vor drei Jahren gegründet und hat 16 Mitarbeiter in Berlin. Bislang sollen über 75.000 Nutzer insgesamt 3,5 Mio. Euro mit der Cringle-App überwiesen haben. Von der Zusammenarbeit mit der DVAG verspricht sich das junge Unternehmen eine größere Verbreitung. (vwh/wo)

Bildquelle: Fotolia

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