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Debeka startet Pilotprojekt in Telemedizin

07.12.2017 – TelemedizinErst Barmenia, Arag und Concordia. Nun startet auch die Debeka gemeinsam mit dem Münchener Start-up Teleclinic ein Pilotprojekt zur Fernbehandlung per (Video-)Chat oder Telefon für ihre Vollversicherten. Dabei sollen zugelassene Allgemeinmediziner und Fachärzte im Rahmen einer Online-Sprechstunde eine Diagnose stellen und bei Bedarf eine Therapie einleiten können.

Dabei sollen die betreffenden Ansprechpartner rund um die Uhr – auch am Wochenende und an Feiertagen – für die Versicherten erreichbar sein. Das Pilotprojekt ist nach Unternehmensangaben zunächst auf zwei Jahre und nur für die Privatversicherten der Debeka mit Wohnsitz in Baden-Württemberg ausgerichtet.

Auf der Basis der aktuellen Regelungen durch die zuständige Landesärztekammer ist es den Ärzten innerhalb des Pilotprojekts gestattet, Patienten über Smartphone oder Telefon vollumfänglich zu beraten, Diagnosen zu stellen und Therapieempfehlungen zu geben. Ein persönlicher Kontakt muss laut Debeka nicht mehr stattfinden.

“Wir wollen unseren Mitgliedern ein Höchstmaß an Service bieten. Von der Kooperation erhoffen wir uns eine noch schnellere Diagnose für die Patienten. So kann der ein oder andere Besuch in der Praxis entfallen”, kommentiert Debeka-Vorstand Roland Weber das Pilotprojekt mit Teleclinic. Neben dem Koblenzer Versicherer arbeiten derzeit auch die Concordia, die Arag und die Barmenia mit dem Münchener Start-up zusammen. (vwh/td)

Bildquelle: Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach

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