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“Burglind” kostet mindestens eine Milliarde

15.01.2018 – Ein Sturm zieht auf_Radka Schoene“Burglind”, das erste Sturmtief des Jahres, wird die Versicherer europaweit mindestens eine Milliarde Euro kosten. So schätzen die Experten vom Fachdienst AIR Worldwide die versicherten Schäden auf etwa 1,1 bis 1,6 Mrd. Euro. Besonders betroffen waren neben Deutschland auch Frankreich, Großbritannien, Belgien, die Schweiz und die Niederlande. Allein für die Bundesrepublik bezifferte der GDV die Schäden auf deutlich unter 500 Mio. Euro.

Deutlich niedriger haben hingegen die Versicherungsmathematiker der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss die Schäden durch “Burglind” geschätzt. So gehen die Kölner Aktuare derzeit von einem versicherten Schaden von etwa 200 Mio. Euro aus. “Insbesondere der starke Niederschlag wirkt sich schadenerhöhend aus, sowohl bei durch den Wind geschädigten Gebäuden, als auch durch die aufgeweichten Böden bei Bäumen. Die Regenmengen und das Tauwetter aufgrund des Temperaturanstiegs verschärfen zudem die Hochwassersituation”, erläuterte MSK-Geschäftsführer Onnen Siems.

Nach vorläufigen Schätzungen des GDV verursachten Naturereignisse wie Stürme, Hagel und Starkregen in Deutschland im vergangenen Jahr versicherte Sachschäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben über zwei Mrd. Euro. (vwh/td)

Bild: Sturm (Radka Schöne / PIXELIO / www.pixelio.de)

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