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BGV verzeichnet deutlichen Gewinnsprung

31.05.2017 – heinz_ohnmacht_bgvDie Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss von 9,4 Mio. Euro (2015: 8,2 Mio.) erzielt. Dies entspricht einem deutlichen Plus von 15 Prozent. Auch bei den Prämieneinnahmen konnte der badische Versicherer um knapp vier Prozent auf 328,3 Mio. Euro (2015: 315,9 Mio.) zulegen. Allerdings verzeichnete der BGV auch einen deutlichen Anstieg bei den Ausgaben.

So wendete die Versicherungsgruppe in 2016 trotz eines moderaten Schadenjahres ohne Großschäden oder Naturkatastrophen insgesamt 221,0 Mio. Euro für Versicherungsleistungen auf. Gegenüber dem Vorjahr (2015: 192,9 Mio. Euro) bedeute dies ein stattliches Plus von 15 Prozent. Die Gründe für die deutlich höheren Schadenaufwendungen begründet der BGV vor allem damit, dass die meisten Schadensfälle innerhalb des Selbstbehalts des BGV lagen und nicht von der Rückversicherung aufgefangen wurden. Ein weiterer Grund seien zudem höhere Nachreservierungen für einzelne Großschäden beim Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen leicht auf knapp 38,2 Mio. Euro (2015: 36 Mio. Euro). Das entspricht 14,5 Prozent der verdienten Beiträge (2015: 14,8 Prozent).

Trotz gestiegener Ausgaben für Schadenfälle schüttet der BGV in diesem Jahr nach eignen Angaben eine Rekordsumme von 6,9 Mio. Euro (2015: 6,0 Mio. Euro) aus. Diese gehe laut BGV als Rückerstattungen an die Mitglieder des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbands und an die Versicherungsnehmer der BGV-Versicherung AG. “So lassen wir unsere Mitglieder und Versicherungsnehmer in breitem Umfang an unserem Erfolg teilhaben”, kommentierte Heinz Ohnmacht, Vorstandsvorsitzender des BGV, die Ausschüttung. “Das ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Versicherungslandschaft.”

Wie der BGV weiter mitteilte, habe sich der Trend von 2016 auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt. Demnach seien die Bestandsbeiträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent auf 332,3 Mio. Euro (Vorjahr: 317,9 Mio.) gestiegen. Die Schadenaufwendungen stiegen ebenfalls um 14,3 Prozent auf 37,6 Mio. Euro (Vorjahr: 32,9 Mio.). (vwh/td)

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